AKO-Fest 2019: Gottesdienst und Einsegnung mit Pater Dr. Sebastian Maly SJ

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Am 6. Oktober 2018 im Frankfurter Dom St. Bartholomäus zum Priester geweiht, feierte Pater Dr. Sebastian Maly SJ seine Heimatprimiz bereits am darauffolgenden Sonntag, also am ist 07.10.2019, in der Frankfurter Jesuitenkirche St. Ignatius und spendete dort den individuellen Primizsegen. Da es üblich ist, dass Primizsegen im ganzen ersten Jahr des Neupriesters gespendet werden, kehrte der nun in Berlin als Kollegsseelsorger am Canisiuskolleg tätige Pater Maly an seine alte Wirkungsstätte, das Bad Godesberger Aloisiuskolleg zurück, um im Gottesdienst anlässlich des alljährlich stattfindenden AKO-Festes die neuen Räume für das Externat einzusegnen.

Zwei Jahre lang hatte sich Pater (damals noch Frater) Maly um die externe Schulseelsorge gekümmert, aber auch für Erwachsene, die das Schulalter längst hinter sich hatten, war er mit kontemplativem Gebet in der Krypta der Kollegskirche und versierter geistlicher Begleitung da.

Die umsichtige, positive Art des promovierten Philosophen Maly wurde auch in der Heiligen Messe, die um 10.00 Uhr das Kollegsfest auf dem unteren Schulhof eröffnete, deutlich. Zu Beginn der Messfeier äußerte Pater Maly seine Freude darüber, an den Ort zurückkehren zu dürfen, an dem er nach eigener Aussage „ganz wunderbare Menschen“ unter den Schülern, Lehrern, sonstigen Schulmitarbeitern und Ordensbrüdern kennenlernen durfte. Die Lesungstexte des Sonntages (1. Lesung: Jes 66,10-14c; 2. Lesung: Gal 6,14-18; Evangelium: Lk 10,1-9) passten kurz vor Beginn der Schulferien „super für so ’ne Ferienstimmung“, so Malys lockerer O-Ton. In der ersten Lesung war von Jerusalem als Sehnsuchtsort die Rede, und so forderte Pater Maly alle Gottesdienstbesucher zu Beginn der Messfeier auf, in sich zu gehen und sich des eigenen Sehnsuchtsortes bewusst zu werden.

Seine Predigt über das Evangelium von def Aussendung der Jünger illustrierte Pater Maly mit einer Weisheitsgeschichte zum Thema Selbstfindung. Darin geht ein junger Mönch In der ägyptischen Wüste seinem eigenen Weg und dem, was davon bleibt, auf die Spur und trifft auf einen alten Mönch. Dieser weist ihn auf die Engel hin, die leise am Himmel Lebensmomente notieren, in denen ein Mensch ganz bei Gott war; diese gingen so keinesfalls verloren. Der alte lehrt den jungen Mönch letztlich den positiven Blick aufs eigene Leben, so dass der junge Mönch seine Suche mit Gottvertrauen beenden kann und den Weg, den er gekommen ist, zurückgeht. Mit dieser Geschichte, die hier verkürzt wiedergegeben ist, wusste Pater Maly Kinder wie Erwachsene anzusprechen.

Gemeinsam mit P. Maly SJ (Berlin) zelebrierten P. Rektor Martin Löwenstein SJ, P. Christian Modemann (Bad Godesberg/Hamburg), P. Bernd Schrandt SJ und der aus Indien stammende Fr. Justin Joseph SJ, der hier die deutsche Sprache erlernt, die Festmesse.

Die Ministranten (mit Unterstützung) stammten aus den 6. Klassen.

Die Eucharistiefeier, die mit einer Prozession zum neuen Externat, dessen Einweihung und dem Segen auf dem Platz vor dem Externat (gegenüber den Turnhallen) endete, wurde musikalisch frisch gestaltet durch einen Projektchor der 5. Klassen mit Frank Ennen und Michael Conzen.

Apropos Musik: Was das AKO in diesem spezifischen Bereich bietet, wurde bereits beim Orchesterkonzert am 26. Juni bzw. beim Jahreskonzert der AKO Big Band am 4. Juli 2019 zu Gehör gebracht. Beim AKO-Fest am 7. Juli gaben zahlreiche Schülerinnen und Schüler Einblick in die Vielseitigkeit ihrer Schule. Auffällig waren dabei bunte (kulinarische) Buden, die Umweltbewusstsein und soziales Engagement in den Mittelpunkt rückten. Auch traditionelle sportliche Aktivitäten (Endspiele der Tennis-Schulmeisterschaften; Fußball der Schüler, Ehemaligen, Lehrer und Pädagogen) kamen wieder nicht zu kurz. Bereits vor der Fest-Eröffnung wurde auf dem oberen Schulhof eine Attraktion besonders bewundert: das elektrische Rodeo-Bullriding. Da auch das Wetter – trocken, aber nicht mehr zu heiß – mitspielte, kann man das diesjährige AKO-Fest wohl als gelungen bezeichnen.

(dcbp, 08.07.2019)

Autor:

Damiana C. Bauer-Püschel aus Bonn

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