Pfarr- und Pastoralzentrum St. Marien: Zweiter Teil der Vortragsreihe über Missbrauch

Vortragsort: Pfarrzentrum St. Marien in Bonn-Bad Godesberg
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Kirchliche Strukturen im Fokus

Unter dem Titel „Missbrauch in der Kirche: Die Strukturen. Verrat und Versprechen“ referierte der Grazer Pastoraltheologe Prof. Dr. Rainer Bucher im Rahmen der Kooperation zwischen Forum Rheinviertel und Forum Bad Godesberg am Donnerstag, den 6. Februar 2020 im Pfarr- und Pastoralzentrum St. Marien an der Bad Godesberger Burgstraße. Beginn des gut einstündigen Vortrages mit anschließender Diskussion war um 19.30 Uhr.

Damit wurde die Vortragsreihe „Missbrauch in der Kirche. Täter – Opfer – Strukturen“ fortgesetzt. (Über den ersten Teil berichtete ich auf meine Rheinische Anzeigenblätter hier.)

Eigentlich hätte der Vortrag vom 06.02.2020 mit dem Fokus auf Strukturen der Kirche den dritten Teil der Reihe bilden sollen. Nachdem der ursprünglich zweite Teil krankheitsbedingt auf den 5. März 2020 verschoben werden musste, ging es im nunmehr zweiten Vortrag der Dreierreihe also um Strukturen, die Missbrauch begünstigen, um Verrat und Versprechen im Kontext des Missbrauchsgeschehens.

Fragestellungen

Wen und was hat die Kirche durch Missbrauch verraten? Wie konnte es zu diesem Verrat kommen? Was hat dazu geführt, dass der Missbrauch in der Kirche (erst) jetzt aufgedeckt wird? Wie müssen Versprechen der Kirche lauten, damit Missbrauch unterbunden wird? – Diesen Fragen stellte sich der Grazer Theologe, zu dessen Vortrag auch theologisch fachkundiges Publikum erschienen war.

Prof. Dr. Rainer Bucher präsentierte einen Vortrag, den er anhand der katholischen Bußpastoral dreigliedrig strukturiert hatte: „Verrat – Versprechen – Hoffnung“. Dieser Aufbau erschien meiner Ansicht nach an manchen Stellen „gewollt“. Nicht alle Aussagen des Referenten teile ich. So würde ich schon in den Fragestellungen zum Ausdruck bringen, dass es mit Versprechen alleine nicht getan ist. Wie verhält es sich – um in Prof. Buchers Schema der Bußpastoral zu bleiben – zum Beispiel mit der Buße der Kirche (Stichwort: Entschädigungszahlungen) Solche Themen werden erst im letzten (und kürzesten) Teil des Vortrags behandelt. Im Folgenden gebe ich eine Zusammenfassung des gesamten Vortrags mit nur wenigen Anmerkungen wieder.

Fallbeispiele

Der Referent zitierte zu Beginn seines Vortrages die erschütternden Aussagen einer zur Tatzeit Achtjährigen, die vor dem Allerheiligsten von einem Priester schwer sexuell missbraucht worden war, der seine Taten als von Gott gewollt darstellte, von einem Gott gewollt, der das Mädchen hasse. Dabei setzte er sich selbst mit Gott gleich. Als zweites Beispiel folgte das eines Mannes, der vom achten bis zum zehnten Lebensjahr durch einen Pfarrer missbraucht worden war und zusätzlich zum körperlichen Missbrauch unter den Repressalien derer zu leiden hatte, die den Täter schützten.

Die Umkehr der Frohen Botschaft

Prof. Dr. Bucher machte deutlich, wie weit hier Anspruch und Wirklichkeit der Kirche auseinanderklaffen und sprach von einer „Fallhöhe“, wie sie größer nicht sein könne. Die Behauptung, die Kirche handele auf Basis des Evangeliums, werde im Akt des Missbrauchs ins Gegenteil verkehrt. Er sieht im Missbrauch falsche Götter, „einen im strikten Sinn perversen Gott“, so Prof. Bucher. (Pater Klaus Mertes SJ, der auch in Prof. Buchers Vortrag Erwähnung fand, spricht in einem ähnlichen Kontext von „diabolisch“.) Christliche Seelsorge soll seiner Aussage nach befreiend sein; wo Missbrauch herrscht, da steht sie, wie aus den Aussagen des Referenten zu schließen ist, mit unheilvoller Unterdrückung in Zusammenhang. Opfer des Missbrauchs leiden vielfach lebenslang und bleiben laut Prof. Bucher „oft unheilvoll in katholische Glaubenszusammenhänge verstrickt“, so die Worte des Referenten. Dies erschwere Studien nach zu urteilen eine Aufarbeitung, besonders dann, wenn die Kirche sich bezüglich ihrer Schuld uneinsichtig zeige, was bis vor Kurzem der Fall war.

Alarmierende Statistik

Professor Bucher sprach sowohl die MHG-Studie als auch österreichische Statistiken an, nach denen Missbrauch a) recht verbreitet ist, und b) sexueller Missbrauch (30 %) nur einen Teil des angezeigten Missbrauchs ausmacht. 70 % der angezeigten gewalttätigen Missbrauchsfälle seien keine primär sexuellen Missbrauchsfälle. Auch Ordensschwestern seien hier häufig Täterinnen. Es fragt sich jedoch, wo sexueller Missbrauch beginnt. Dazu lieferte der Vortrag meinem Eindruck nach keine klare Definition.

Laut Prof. Bucher ist der Anteil des geistlichen Missbrauchs noch weitaus größer; genaue Angaben seien noch nicht vorhanden. „Das heißt konkret: In jeder größeren Priesterversammlung sitzt mindestens ein Missbrauchstäter, und an jedem Sonntagsgottesdienst nehmen mehrere Überlebende teil“, resümierte Bucher. Bucher machte klar, dass die Täter*innen nicht das System repräsentieren, aber das ganze kirchliche System habe den Missbrauch gedeckt.

Nicht nur mit der hohen Anzahl an Taten, sondern auch mit einer „strukturellen Empathielosigkeit“ zeigte der Referent das quantitative Ausmaß des Missbrauchs auf. Es ist also nicht der begangene Missbrauch alleine, der Opfer und Kirche schädigt, sondern zudem der alles andere als adäquate Umgang damit, der sich im Weghören und -sehen, Unmenschlichkeit, Vertuschen usw. gezeigt hat.

Dreifacher Verrat

„Ein dreifacher Verrat hat stattgefunden: an den Opfern, an der eigenen moralischen Integrität und am Evangelium“, so Prof. Bucher. Er warf zum Abschluss des ersten Abschnitts mit einem Zitat von Prof. Hans-Joachim Sander, Pastoraltheologe in Salzburg, die Frage auf, ob die Kirche unter den verheerenden Bedingungen, die vorliegen, überhaupt noch erhalten bleiben könne! Ein härteres Fazit kann es kaum noch geben.

Aufdeckung des Verrats

Warum wurde der beschriebene Verrat (erst) jetzt aufgedeckt, denn die Mechanismen dahinter sind nicht neu? – Dieser Frage wandte Bucher sich im zweiten Teil seines Vortrags zu. Journalist*innen, Filmschaffende und Anwälte benannte Bucher als diejenigen, die den Verrat entlarvt haben. Innerkirchlich seien es vor allem Ordensleute gewesen: 1. Pater Klaus Mertes SJ, der das Thema Missbrauch vor zehn Jahren von Berlin aus publik machte, 2. in den 1990er Jahren einzelne Ordensschwestern, die nach Afrika gesandt wurden und Berichte über den Missbrauch verfassten, 3. Doris Reisinger, die als Ordensfrau missbraucht wurde und dazu nicht schweigt.

„Zusammenbruch der katholischen Pastoralmacht“

Prof. Bucher beschrieb weiter den völligen Zusammenbruch der kirchlichen Struktur, die seit Konstantin dem Großen Bestand hatte. Einst bestimmte Religion die Biografie, nicht umgekehrt. Dies hat sich nach Buchers Meinung heute umgekehrt: Heute füge man die Religion nach Bedarf seiner Biografie hinzu, womit seien alte kirchliche Strukturen hinfällig geworden. In diesem Kontext sprach Bucher auch vom „Zusammenbruch der katholischen Pastoralmacht“. Mit dem Ziel des beiderseitigen (Pastor und Gläubige) ewigen Heiles ist die Gruppe der Pastoren damit beauftragt, alle in allen Belangen ständig zu behüten, be- und überwachen. Der Pastor müsse „von allen alles wissen“, um garantieren zu können, dass seine Herde ins Himmelreich gelangt. Diese „individualisierte und totalisierte Macht“ sorgt laut Buchers erstgenannter These – basierend auf der Theorie des Philosophen Paul-Michel Foucault –für die Entstehung „des modernen Subjekts“, das seine Position selbst ständig reflektiert. Ein solches „modernes Subjekt“ kann sich dann auch gegen das System der Pastoralmacht stellen. Einer zweiten These nach verlagert sich die Pastoralmacht in den modernen Staat und dessen Überwachungsstrukturen. Den Vorgang, dass Religion ihre absolut normative Funktion verliert, kann man laut Bucher dann als „Säkularisierung“ bezeichnen.

In der Religion – und gerade in der katholischen Kirche – lässt sich meiner Ansicht nach heute bisweilen eine Gegenbewegung (s. z. B. Artikel hier) beobachten, die versucht, massiven Einfluss auf politische Strukturen zu gewinnen (vgl. Artikel hier) und dadurch die Pastoralmacht in der Gesellschaft wieder festzuzementieren.

Das Ende einer normativen Kirchenstruktur

Bucher bezeichnete den Untergang normativer klerikaler Strukturen alternativ klar als „Ende des katholischen Milieus“, auf dessen historische Entstehung er anschaulich einging. Mit meinen Worten kann man hier von einer katholischen Ghettobildung sprechen. Der Referent schilderte zum Beispiel, dass im Beichtspiegel des Gebetbuches von 1949 (Ausgabe Erzbistum Köln) noch mit folgender Gewissensfrage zur Beichte eines ökumenischen Umgangs aufgefordert wurde: „Hast du mehr als notwendig mit Andersgläubigen Kontakt gehabt?“ In den 1960er, 70er und 80er Jahren sei diese Form des katholischen Milieus zusammengebrochen. Mit militärischen („Soldaten Christi“) bzw. familiären („Pfarrfamilie“) Bindungsmetaphern habe man versucht gegenzusteuern; diese konservativen Modelle der Bindung an die Kirche wirken heute kontraproduktiv, wie man dem Vortrag entnehmen konnte. Die Vorstellung einer Kirche, die nicht auf religiösen oder weltlichen Bindungsmetaphern basiert, fehlt uns nach Prof. Bucher heute. „Wir leben deswegen in nachekklesialen Zeiten“, folgerte er; Religion und Kirche sind also überholt. Die Basis für Religion, die eine vorbildliche (christliche) Art des Handelns und Denkens in der Gesellschaft bietet, hat der Missbrauchsskandal zunichte gemacht. Lange Zeit konnte die Kirche der Konfrontation mit bekannten Missständen aus dem Weg gehen und hat sich einer Analyse verweigert. Nach dem Missbrauchsskandal ist das Ausweichen unmöglich geworden, weil jeder sehen kann, dass hier Anspruch und Handeln in eklatantem Widerspruch zueinander stehen.

Glaubensfreiheit ist laut Prof. Bucher immer eine theoretische Größe gewesen, die von der Kirche praktisch jedoch nicht umgesetzt worden ist. Als Beispiel führt er hier kirchliche Sanktionen auf; Glaubensvollzüge kirchlicher Mitarbeiter seien beispielsweise bis heute vertraglich geregelt. Unter anderem damit belegt Prof. Bucher das schwierige Verhältnis der Kirche zur Freiheit, die sie vorgibt zu garantieren.

„Die kirchliche Pastoralmacht ist am Ende eines langen Verlustwegs angekommen“, so Bucher. Ihr Einflussbereich ist demnach im Lauf der Geschichte immer geringer geworden. Nach Kosmos und Gesellschaft hat die Kirche durch den Missbrauchsskandal ihren Einfluss auf den Umgang mit dem eigenen Körper der Katholik*innen verspielt. Unter der Prämisse, dass die Kirche etwas zu sagen hat, muss sie Prof. Bucher zufolge eine neue Sprache ohne das alte Konstrukt der Macht dafür finden.
Mit welch fatalen Auswirkungen sich die Kirche im 19. Jahrhundert organisiert hat, dafür fand der Referent mehr als deutliche Worte. Die Ungleichbehandlung der Geschlechter zugunsten der Männer ist dabei nach seinen Ausführungen ein desaströser Hauptfaktor.

Versprechen der Kirche

Der dritte Teil des Vortrages behandelte die Frage nach notwendigen Versprechen der Kirche. Verrat – Entlarvung – Strafe, so sah die logische Kette im Vortrag aus. Was geschildert wurde waren Folgen des Missbrauchs, wie sie in der medialen Öffentlichkeit sichtbar geworden sind. Die Kirche als ganze hat die Strafe zu tragen. Was von ihr nun verlangt wird, das ist laut Prof. Bucher „tätige Reue“; sie müsse den Willen zur Besserung zeigen. Die Kirche müsse (a) alles tun, damit sich keine neuen Fälle von Missbrauch ereignen und die Täter nicht länger gedeckt werden. Mit Zögern habe die Kirche dieses Versprechen gegeben und Präventionsmaßnahmen eingeführt, jedoch habe sie die Täter nicht in allen Diözesen mit letzter Konsequenz offengelegt. Das, was die Kirche bislang in diesem Hinblick getan habe, bezeichnete der Referent als eigentliche „Selbstverständlichkeit“.

Weiter gehe es um den Täter-Opfer-Ausgleich (b). Den Betroffenen wirklich zuzuhören ist nach Buchers Einschätzung ein Versprechen, das nur wenige Bischöfe realisieren. Unter dem menschlichen Gesichtspunkt sei auch dies „selbstverständlich“, so Bucher.

Einhellige Forderungen zur Veränderung der Kirchenstruktur

Forderungen an die Strukturen der Kirche (c) beschrieb Bucher als recht einhellig formulierte Konsequenzen aus den Untersuchungsergebnissen:
Beendigung der „sakralisierten Amtsüberhöhung“ von Priestern, Aufsprengen der „männerbündischen Klerikalkultur“ sowie – positiv formuliert – eine Überarbeitung der Priesterausbildung, die in der jetzigen Form der Priesterseminare das Bilden einer – meine Worte – tendenziell weltfremden Priesterkaste, die unter sich bleibt, fördert.

Sehr stark sei „die Forderung nach Überwindung einer kirchlichen Rechtsstruktur“, in der sich die Macht auf wenige konzentriert (d); eine stärkere Gewaltenteilung wird nach Prof. Buchers Aussage gefordert.

Die Änderung der kirchlichen Sexualmoral, die so unter verschiedenen Aspekten nicht mehr zu vertreten ist, stellt (e) eine letzte wichtige Forderung dar, die Prof. Bucher wiedergab.

Ist die Kirche lernresistent?

Die genannten katholischen Strukturen haben sich durch die MHG-Studie als maßgeblich missbrauchsbegünstigend herauskristallisiert. Hier soll auch der Synodale Weg ansetzen. Prof. Bucher zufolge erweisen sich Veränderungen jedoch als schwierig; maßgebliche Entscheidungsträger halten sich mit raschen Entscheidungen zurück. Bucher äußerte Verständnis dafür, das es nicht leicht ist, Dinge – darunter die Rolle der Frau in der Kirche – zu ändern, über die sich die Kirche jahrzehntelang als katholisch definiert hat. Aus Papst Franziskus’ Bild einer Kirche als „Feldlazarett“ schloss der Professor jedoch, dass man im Hinblick auf die Missbrauchsopfer handeln müsse. Weiter erläuterte der Referent, dass Traditionen wie die der Kirche auch über sie hinaus anzutreffen sind, aber im säkularen Bereich habe man – im Gegensatz zur Kirche – aus negativen Folgen gelernt (Gewaltenteilung, Menschenrechte, Kontrollstrukturen). Die Kirche sei als ein Heilsinstitut der Meinung gewesen, sie brauche solche Sicherungsmechanismen nicht. Der Missbrauchsskandal belehre sie eines besseren, und es zeige sich, wie schwer die Aufarbeitung ohne die fehlenden Mechanismen nun ist.

Das Zweite Vatikanische Konzil und sein Versprechen

Prof. Bucher stellte die Frage danach, was die Kirche aus ihrem Glauben heraus zusätzlich zu den erwähnten Punkten noch versprechen müsste, und stellte fest, dass das Zweite Vatikanische Konzil dies bereits getan habe. Dort hat sie versprochen „ein allumfassendes Sakrament des Heils zu sein, welches das Geheimnis der Liebe Gottes zu den Menschen zugleich offenbart und verwirklicht“. Wenn die Kirche dieses Versprechen ernst nehmen würde, dann ginge es in der Konsequenz um die anderen. Die Existenz der Kirche hinge letztlich davon ab, ob andere sie als ein Ort der Liebe Gottes erleben. Die Opfer von Missbrauch würden unabdingbar in den Mittelpunkt gerückt. Nach Prof. Bucher hat das Christentum einen vierfachen unüberbietbaren Anspruch (Unüberbietbarkeit an Gottvertrauen, Feindesliebe, Gewaltverzicht sowie Ermöchtigung der Ohnmächtigen). Er stellte sie Frage, wie eine Kirche aussehen müsste, die von diesem Anspruch her aufgebaut ist und zeichnete das Bild einer Kirche, die dann weniger der Logik starrer Mitgliedschaft als situationsbezogener Nähe folgen würde. Die Glaubensinhalte würden folglich viel stärker in die Praxis umgesetzt, und die Kirche wäre weniger ein in sich geschlossener Apparat.

Hoffnung

Bucher erwähnte Kollegen, die Buße und Schweigen zuallererst für angebracht halten. Was er forderte, das schien zumindest ein tiefes Hinterfragen der Kirche zu sein. Dafür, nicht in Buße und Schweigen zu verfallen, spricht nach Buchers Auffassung nur die Mitarbeit daran, dass die Kirche zukünftig nicht mehr versagt. Er beendete seinen Vortrag mit einem Brecht-Zitat, welches zum Ausdruck brachte, dass Veränderungen und eine Umkehr der Machtverhältnisse unumgänglich sind.

Fazit

Ein Allheilmittel für die Kirche hatte auch ein anerkannter Theologe wie Prof. Dr. Rainer Bucher nicht anzubieten. Den Niedergang mancher hilfreicher Mechanismen der Kirche (z. B. Nutzen des Beichtsakramentes) bedauerte der Akademiker auch. Unterm Strich zeichnete er jedoch das Bild einer dysfunktional gewordenen Kirche, auf die man in ihrer aktuellen Form auch verzichten könnte. Um sie zu retten, muss sich die Kirche den Missbrauchsopfern, ihrer überholten, defizitären Struktur sowie dem Anspruch des eigenen Glauben stellen – und entsprechend handeln!

Teil 3 der Vortragsreihe

Der dritte Abend der Reihe „Missbrauch in der Kirche. Täter – Opfer – Strukturen“ wird am 5. März 2020 mit dem „Blick auf die Opfer“ abgeschlossen. Dieser nachgeholte Termin wird wie gehabt um 19.30 Uhr in der Burgstr. 43 a, 53177 Bonn stattfinden. Referentin wird Diplom-Psychologin Gabriele Zimmer-Gierenstein (Bad Honnef) sein.

(dcbp 12.02.2020)

Autor:

Damiana C. Bauer-Püschel aus Bonn

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