„Willkommen nicht nur zum Schützenfest“ hieß es in der Kurstadt zur Freude vieler Besucher
Gleichzeitig 13. Internationales Musikertreffen der Brass Band Grün-Weiß /Imposant das Jagdhornbläserkorps „Edelweiss“ aus Heerlen

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„Willkommen nicht nur zum Schützenfest“ hieß es am vergangenen Wochenende in der Kurstadt zur Freude vieler Besucher

Gleichzeitig großes 13. Internationales Musikertreffen der Brass Band Grün-Weiß/ Sehr imposant das Jagdhornbläserkorps „Edelweiss“ aus dem niederländischen Heerlen

Von Manfred Görgen

Bad Münstereifel.

Gut Lachen hatte jüngst auch Dirk Kälble als Präsident der Bad Münstereifeler St. Sebastianus-Schützenbruderschaft. Er freute sich mit seinen zahlreichen Mitgliedern der Schützengilde nicht nur zum diesjährigen Schützenfest einladen zu dürfen, sondern auch darüber, dass in bester Eintracht, Harmonie und Freundschaft an diesem Wochenende sogar ein gelungenes Doppelfest durchgeführt werden konnte:
Somit nicht nur das traditionelle Schützenfest, sondern gleichzeitig auch das 13. Internationale Musikfest der Brass-Band Grün-Weiß. Ein Doppelfest, das hervorragend passte und von dem beide Vereine als Zuschauermagnet gut profitierten.
Feierten damit die Schützen wie immer, das Wochenende nach Pfingsten, an drei Tagen ihr großes Fest im Schützenhaus auf der Burg Bad Münstereifel. Und sehr zur Freude der Besucher von nah und fern, fanden alle Veranstaltungen bei freiem Eintritt statt.
Verpassten viele damit auch nicht am ersten Abend die Eröffnung des Schützenfests mit einem kleinen Umzug. Danach folgte das spannende Gäste- und Bürgerkönigsschießen an dem jede/r teilnehmen durfte, natürlich auch Nicht-Schützen.
Gab es anschließend ein Schützenbiwak mit Musik von Showtime Equipment, folgte die Siegerehrung der „Sportwoche für Nichtschützen“. Gut besucht am Abend von allen Schützen der Gottesdienst in der Stiftskirche. Danach ging es auf der Burg rund beim „Großen Bürger- und Königsball – Tanz im Juni“ im Schützenhaus mit dem „Duo Party Connection“ bei Live Musik weiter und wurde ausgelassen gefeiert.
Am Sonntagmittag eröffnete die Bogenabteilung den Tagesablauf mit einem historischen „Verteidigungsschießen“ der Stadtmauer am Wallgraben und wurden wenig später die Ehrengäste im Rathaus von der ehemaligen Schützenkönigin und Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian, sowie unter anderem von Präsident Dirk Kälble an der Marktstraße empfangen.
Was dann kurz darauf folgte, war ein imposanter Festumzug, wie ihn Bad Münstereifel in dieser Größenordnung lange nicht mehr erlebt haben dürfte.
Zogen die Schützen vom Rathaus mit dem Tambourkorps „Eiche“ Mahlberg Richtung Langenhecke. Auf dem Klosterplatz hatten sich alle teilnehmenden Vereine aufgestellt und machte sich die Schützen nach einem Vorbeimarsch mit ihren benachbarten Bruderschaften - erstmals gemeinsam mit der Brass Band Grün-Weiß und ihren Freunden - auf den langen Festzugsweg über die Langenhecke, Werther Straße, Markstraße, durch das Heisterbacher Tor und Orcheimer Tor, Richtung Burg.
Derweil die Musikerfreunde der Brass Band „Grün-Weiß“ Bad Münstereifel zum imposanten Vorbeimarsch am Rathaus fertig waren und alle anderen Musikergruppen ebenfalls durch die mittelalterliche Stadt zogen. Immerhin hatten sich bereits im Vorfeld über 300 Teilnehmer angemeldet.

Endete der Festzug für die Schützen am Schützenhaus bei Kaffee und Kuchen und natürlich kalten Getränken und stellten die Bogenschützen in historischen Gewändern erneut ihre Künste unter Beweis.
Am späten Nachmittag folgte das Highlight des Tages, das Königsschießen! Doch diesmal war es besonders spannend und holte sich erst mit dem 100. Schuss Björn Deistung die Königswürde. Hatte allerdings unter anderem sein ernster Mit-Konkurrent Guido Preiser das Nachsehen. Es war allerdings auch in diesem Jahr ein spannender und mitreißenden Wettkampf.
Durften auch die für das 13.internationale Musikfest verantwortlichen der Brass Band Grün-Weiß sehr zufrieden sein und sich stolz die Hände reiben. Nicht nur stolz über einen reibungslosen Ablauf sein, sondern sich auch wie in den Vorjahren über den erneuten zahlreichen Besuch von Musiker- und Musikerinnen aus dem In- und Ausland freuen.
Zu den optischen und musikalischen Highlights zählte dabei insbesondere die Gruppe der erstmals aus Heerlen in den Niederlanden nach Bad Münstereifel angereisten „Edelweiß“. Hier zeigte die jüngste im Bunde, die erst neunjährige Brit, dass sie gerne in die Fußstapfen der großen treten möchte. Durfte der Stabführer nicht nur auf seine mit viel Beifall bedachte Truppe und besonders auf sein Enkelkind Brit stolz sein. Das eindeutige Fazit der neuen Freunde aus Heerlen: „Wir waren das erste Mal, aber mit Sicherheit nicht das letzte Mal hier in dieser wunderschönen Stadt. Und nicht nur dem Publikum, sondern auch uns hat es wahnsinnig gut hier gefallen.“ Fotos und Text: Copyright Manfred Görgen /MaGö /mg

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