St. Pankratius auf's Dach gestiegen
Sanierungsarbeiten an der Katholischen Pfarrkirche in Glessen

Seit einigen Wochen steht ein Gerüst an Hohe Straße 33 in Glessen – das ist die Adresse der Katholischen Pfarrkirche St. Pankratius. Umfangreiche Sanierungen sind notwendig geworden. 

Besonders beeindruckend waren die Arbeiten am Turmdach, die von den Dachdeckern in schwindelnd erregender Höhe ausgeführt wurden. Nur von der Arbeitsbühne am Ende eines 75-Meter-Auslegers konnten diese ausgeführt werden. Ob die Handwerker währenddessen den Ausblick über Glessen bis hin zum „großen Bruder“, dem Kölner Dom, genossen haben, ist leider nicht überliefert.

Inzwischen wurden die Arbeiten am Hauptdach und im Chorraum fertig gestellt. Neue Steigeisen und Dachhaken sollen künftig die notwendigen Wartungsarbeiten durch Industriekletterer sicher stellen.

Die Sanierungsarbeiten boten die Gelegenheit, die Standfestigkeit des Metallkreuzes auf dem Chorraumdach, die Fensterverglasung, die Gauben, die Mauerwerksfugen und die Mauerbekrönungen aus Tuffstein auf den Ziegelpfeilern an den Ecken der Dächer in Augenschein zu nehmen.

Mit dabei waren auch Denkmalpfleger, die nun nach der ursprünglichen Gestaltung des Kirchendachs forschen. Einige Kunstpostkarten zeigen auf den Ecken recht hohe, nicht mehr vorhandene Fialen. Es ist aber unklar, ob es sich hierbei vielleicht eher um eine Interpretation des Künstlers handelt. Insofern ist man noch auf der Suche nach alten Fotos.

Im Inneren der Kirche sind weitere Renovierungsarbeiten notwendig, mit denen Anfang 2019 begonnen werden soll.

Text und Foto: Anne Keller

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