Bühne frei für Beethoven
Akkordeon-Spielkreis Rheinland war dabei

Kinderorchester des Akkordeon-Spielkreises Rheinland unter Leitung von Elena Taran bei "Bühne frei für Beethoven" am Eröffnungswochenende des Beethovenfestes Bonn in der Namen-Jesu-Kirche Bonn
  • Kinderorchester des Akkordeon-Spielkreises Rheinland unter Leitung von Elena Taran bei "Bühne frei für Beethoven" am Eröffnungswochenende des Beethovenfestes Bonn in der Namen-Jesu-Kirche Bonn
  • Foto: Helena Demirtzoglou
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Bonn. Am Eröffnungswochenende des Beethovenfestes Bonn präsentieren Schulen, Musikschulen und Vereine aus Bonn und Umgebung in der Bonner Innenstadt das musikalische Können ihrer Schüler und Mitglieder. Nicht weniger als 36 verschiedene Ensembles mit insgesamt 330 Mitwirkenden standen an vier Lokationen auf der Bühne: am Opernrasen,  in der Namen-Jesu-Kirche, Bonngasse,  in der Remigiuskirche, Brüdergasse, und in der Kreuzkirche, Kaiserplatz. Glücklicherweise fiel die Traditions-Veranstaltung des Netzwerks Ludwig van B. dieses Jahr nicht wie 2020 pandemiebedingt aus, war aber doch etwas kleiner als in Vorjahren, wo mehr als 1.000 Mitwirkende dabei waren. Der Termin musste auch auf den ruhigeren Sonntag verlegt werde, um die Corona-Auflagen der Kontaktverfolgung und Prüfung von GGG-Zertifikaten umsetzen zu können. Trotzdem war das Interesse hoch - und an den Registrierungsstellen bildeten sich immer wieder Schlangen.

Das Kinderorchester des Akkordeon-Spielkreises Rheinland unter Leitung von Elena Taran war das erste Mal mit von der Partie und spielte um 14:55 Uhr in der Namen-Jesu-Kirche. Die neun Kinder waren mit Begeisterung und hoher Konzentration bei der Sache, war es doch etwas ganz besonderes, in der bombastischen Kirchenakustik zu spielen. Und das vor einem applausfreudigen Publikum. Drei Erwachsene unterstützten und begleiteten sie.

Eröffnet wurde das Programm mit dem wirkungsvollen "Zwergenkonzert" von Alexander Jekic in drei Sätzen: die "Eröffnung" begann stilgerecht mit einer Fanfare, dann folgte ein fröhliches "Tänzchen", und der "Ausklang" präsentierte verschiedenartige Musik-Charaktere bis hin zu einem Choral. Viele der Besucher waren begeistert von der Klangfülle und den Klangvariationen, insbesondere, wenn sie noch nie ein Akkordonorchester gehört hatten. Weiter wurde auch im verlängerten Beethoven-Jahr der große Bonner Musiker gehuldigt mit einer Bearbeitung seiner "Ode an die Freude" aus der Sinfonie Nr. 9 von Thommy Reeg. Last not least gab es einen lockeren Ragtime, ebenfalls eine Originalkomposition für Akkordeon - von Hans-Günther Kölz.

Im Rahmen des Programms präsentierten sich außerdem zwei junge Solisten: Paul Lennartz, 9 Jahre alt, spielte den "Tiroler Walzer" und eine Polka "Gruß aus Köln" von Elena Taran. Esther Engel, 10 Jahre alt, spielte das Lied "Ein echter Freund" aus dem russischen Kinderfilm "Timka und Dimka" sowie "Banduras", eine ukrainische Volksweise mit Variationen, beides Bearbeitungen ihrer Lehrerin. Beide Schüler der Musikschule Emotio Bonn hatten im Juni am Bundeswettbewerb des Akkordeon-Musikpreises des Deutschen Harmonika-Verbandes teilgenommen, der leider nicht in Ettlingen stattfand, sondern nur als Video-Wettbewerb ausgetragen werden konnte. Nun konnten sie Teile ihres Wettbewerbsprogramm auch vor Publikum spielen.

Eine Vorbereitung war dieses Jahr sowohl wegen der gerade zu Ende gegangenen Sommerferien als auch wegen des sieben Monate andauernden November-Lockdowns davor nicht gerade einfach. Die Musiklehrerin hatte mit ihren Schülern die Orchester-Parts im Einzelunterricht einstudiert. In zwei Halbtagesproben erlebte man dann zum ersten Mal das Zusammenspiel - eine Ende Juni vor den Ferien noch als Open-Air-Probe und die andere am Samstag vor dem Auftritt nach den Ferien in der Theatergemeinde Bonn.

Glücklicherweise hatten der Starkregen und die Schauer gegen Mittag aufgehört bzw. nachgelassen. Und so konnten die Kinder die Stunde Wartezeit im Hof der Kirche draußen mit Spielen überbrücken. Die Eltern, Großeltern und Freunde durften derweil schon in der Kirche dem abwechslungsreichen Programm folgen.
Danach waren alle Beteiligten und auch ihre Anhänge glücklich und stolz über tolle Interpretationen der musikalischen Werke mit viel Applaus - der ereignisreiche Tag ging dann mit einem Bonner Stadtbummel zu Ende.

Autor:

Anita Brandtstäter aus Köln

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