Bilanz der Polizei
Bonn und die Region sind sicherer geworden

Weniger Straftaten - höhere Aufklärungsquote: Die Bonner Polizei hat eine positive Bilanz ihrer Arbeit im vergangenen Jahr vorgelegt.
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  • Foto: Symbolfoto: pixabay.de
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"Bonn und die Region sind sicherer geworden" - so lautete das Fazit von Polizeipräsidentin Ursula Brohl-Sowa bei der Präsentation der diesjährigen Krimininalstatistik. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr zwar immer noch knapp über 37.000 Straftaten registriert. Das sind jedoch 9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Damit liegt die Zahl der Straftaten auf dem niedrigsten Stand seit 1996.
Gestiegen ist hingegen die Zahl der aufgeklärten Wohnungseinbrüche. Hier lag die Qutote um beinahe ein Drittel höher als in den Vorjahren was nicht zuletzt der Aufklärung mehrer Einbruchsserien zu verdanken sei. Zudem zeigten auch die Bemühungen um die Verbesserung des Einbruchschutzes deutlich Wirkung. "Wir tun weiterhin alles, um den Tätern das Leben schwer zu machen", betonte der Leiter der Direktion Kriminalität, Norbert Wagner.
Die Zahl Raubdelikte auf ein "historisches Tief" gefallen. Zuletzt seien 1994 weniger Fälle registriert worden. Außerdem freuen sich die Verantwortlichen der Polizei, dass gerade in diesem Bereich die Aufklärungsquote mit knapp 58 Prozent besonders hoch ist.
Sorgen bereitet der Polizei das große Feld des Betrugs. Vor allem ältere Menschen fallen den Tricks der Betrüger zunehmend zum Opfer. Ob "Enkeltrick", Betrugsanrufe aus Callcentern oder die Masche mit Betrügern, die sich als Polizisten ausgeben, um Senioren um ihr Erspartes zu bringen - "das ist ein Thema, das uns wirklich Kopfschmerzen bereitet", so Brohl-Sowa. Hier setzt die Polizei weiter und verstärkt auf Information und Vorbeugung. Beispielsweise mit Hilfe von ehrenamtlichen "Seniorenberatern", die gezielt in Senioreneinrichtungen und an Seniorentagen als "Multiplikatoren" gleichaltrige auf die Gefahren aufmerksam machen sollen.
Die Aufklärungsquote über alle Deliktfelder hinweg liegt bei knapp 50 Prozent. "Ein Wert, der zuletzt 2009 erreicht wurde", wie Brohl-Sowa betonte. Sie bedankte sich nicht nur bei den Polizistinnen und Polizisten für deren professionelle Arbeit, sondern auch bezog auch die vielen couragierten Bürgerinnen und Bürger in den den Dank ein, "die durch ihre Hinweise und Anrufe beim Polizeinotruf 110 anderen Menschen in Notsituationen geholfen, Straftaten verhindert oder Hinweise zur Aufklärung von Straftaten  gegben haben!"

Autor:

REDAKTEUR Jan L. Dahmen aus Bonn

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