9 Tipps für schnelles Einschlafen

Unser schnelllebiger Alltag "füttert" den ganzen Tag über Kopf und Körper mit Informationen und Stress, welche in der Ruhezeit verarbeitet werden. Genau dieser Wirbel an Gedanken, Problemen, Ereignissen und körperlichen Verspannungen gibt jedoch keine Ruhe. Also ist es sehr wichtig, mit kleinen Ritualen vor dem abendlichen Zubettgehen den Körper auf den jetzt beginnenden Schlaf vorzubereiten.

Schnelles Einschlafen kann ganz einfach sein

Im heutigen Beitrag wird gezeigt wie man schnell und problemlos in den Schlaf findet. Mit etwas Übung kann jeder seine Einschlafzeit mit unseren Tipps reduzieren.

1. Die richtige Matratze
Sorgen Sie mit Ihrer Matratze dafür, dass der ausgestreckte Körper tatsächlich entspannen kann. Härtegrad, Zusammensetzung und Größe haben großen Einfluss auf die Lockerung aller Muskeln, was gleichbedeutend ist mit Ausruhen. Muss der Körper aufgrund falscher Matratzenlagerung seine Liegepostion unbewusst im Schlaf immer wieder ausgleichen, kommt es nicht zu erholsamem Schlaf. 

2. Atemtechniken
Während Ihr Körper nun evtl. richtig gelagert ist, gönnen Sie ihm mit Atemtechnik ein sanftes Hinübergleiten in den Schlaf. Sehr hilfreich ist hierbei: Sie atmen Luft in 4 Sekunden ein, halten diese für 7 Sekunden und lassen sie in 8 Sekunden wieder ausströmen. Wiederholen Sie diesen Vorgang 4 mal und Ihr Körper ist entspannt. Der Schlaf kann jetzt kommen.

3. Elektrische Geräte entfernen
Entfernen Sie aus Ihrem Schlafraum Geräte mit einem blauen Licht. Dies kann ein elektrischer Wecker, das Handy oder Tablet sein. Blaues Licht gaukelt dem Gehirn Tageslicht vor. Das Schlafhormon Melatonin wird deutlich vermindert ausgeschüttet und verhindert das rasche Einschlafen. Eine Brille mit Blaulichtschutz ist bereits in der beruflichen und privaten Welt von Vielnutzern von Computern erfolgreich angekommen.

4. Bildschirmarbeit reduzieren
Überprüfen Sie Ihren täglichen Konsum in der virtuellen Welt und reduzieren diesen auf Null etwa eine Stunde vor Ihrer Schlafenszeit. Weniger Zeit vor TV und Computer kann einen großen Unterschied bedauten. Eigene Erlebnisse und Bewegung fördern nachweislich die Müdigkeit und den damit verbundenen Schlaf.

5. Stress reduzieren
Häufig ist auch gar nicht bewusst, wie viel tägliche berufliche und private Arbeit von nur einer Person bewältigt wird. Es wird empfohlen, einige Arbeiten zu delegieren. Sie müssen nicht alles selbst machen und es muss nicht alles perfekt sein, wenn dadurch der Körper ständig unter Spannung steht. Die Gedanken kreisen sonst nur um die eine Aufgabe, die vor der nächsten unbedingt durchgeführt werden muss.

6. Entspannungstechniken
Gerne belächelt und doch so erfolgreich: Meditation. Auf verschiedenste Weise wird dadurch gelernt, die ständig kreisenden Gedanken, die am häufigsten am Einschlafen hindern, zu ordnen und herunterzufahren. 

Die Vielzahl der Lernangebote bei einer Volkshochschule, in Büchern, auf Youtube oder heimischen Vereinen ist groß für alle, die es probieren wollen. Bei sanfter Musik oder Stille werden Körper und Geist in Balance gebracht, so dass die Probleme von heute auch auf morgen verschoben werden können.

7. Schlaftemperatur
Sorgen Sie für eine angenehme Temperatur unter der Bettdecke und im Raum. In den meisten Schlafzimmern ist es zu warm. 

8. Verspannte Muskulatur
Verspannte Muskulatur lockern Sie bereits durch ausgiebiges Räkeln und Strecken auf einer Sie gut stützenden und unterstützenden Matratze. Sorgen Sie für eine angenehme Temperatur unter der Bettdecke und im Raum.

9. Hausmittel
Arzneimittel sollten auf jeden Fall der letzte Schritt zum erholsamen Schlaf sein. Doch nichts spricht gegen gute alte Hausmittel, die bewährt und einfach erhältlich sind. So beruhigt der Inhaltsstoff Apigenin in Kamillentee das gesamte Nervensystem. Das Schlafhormon Melatonin wird durch Kalzium in einer warmen Milch mit oder ohne etwas Honig gefördert.

Autor:

Maria Lutzner aus Ehrenfeld

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