Auto mit Fahrzeugregal
Was sollte bei einer Auto Probefahrt beachtet werden?

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Wer sich ein Auto kaufen möchte, der sollte eine Probefahrt machen. Diese Weisheit bekommt man schon von seinem Großvater ans Herz gelegt. Und das auch zurecht, denn gerade beim Kauf von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen gibt es einiges zu beachten.

Dabei gibt es allerdings auch Unterschiede zwischen einem Gebrauchtwagen und einem Neufahrzeug. Doch natürlich sollte man auch einen Jahreswagen erst einmal probefahren. Während man bei gebrauchten Fahrzeugen das Auto testen sollte (macht das Auto komische Geräusche? Liegt es gut in der Spur? Funktionieren die Bremsen noch ordentlich?), kann man bei Neufahrzeugen mit der Probefahrt ein „Gefühl“ für das neue Auto bekommen. Das gilt selbstverständlich auf für Autos mit Fahrzeugregal. Denn das Fahrverhalten ist von Fahrzeugtyp zu Fahrzeugtyp unterschiedlich.

Neben dem technischen Funktionstest hat die Probefahrt vor allem den Sinn, dass man ein Gefühl für das Fahrzeug bekommt. Sofern man übrigens von einem Verkäufer nicht auf Mängel hingewiesen wird, kann man den Kauf unter Umständen rückgängig machen. Hierbei ist allerdings, je nach Fahrzeugwert, ein Rechtsanwalt heranzuziehen.

Einen Transporter mit Fahrzeugregal Probe fahren

Nahezu alle namenhaften KFZ-Hersteller bieten von Haus aus bei allen Vertragshändlern eine Probefahrt an. Für die Hersteller ist dies ein günstiger Werbeeffekt, denn viele Probefahrer kaufen das Fahrzeug anschließend. Jedoch sollte man insbesondere bei Audi, VW und BMW sich nicht all zu schnell vom Fahrgefühl täuschen lassen, denn die Ersatzteile sind oftmals sehr teuer, das gilt auch für Transporter mit Fahrzeugregal. Dies gilt übrigens nicht nur für Neufahrzeuge, sondern besonders auch für Gebrauchtwagen.

Rechtlich gesehen unterschreibt man bei Händlern meistens ein Dokument, wodurch der Kunde das Fahrzeug für eine bestimmte Zeit probeweise fahren darf. In manchen Städten ist es üblich, dass ein Verkäufer bei der Probefahrt mit dabei ist. Dies trifft vor allem auf Luxusfahrzeuge (Ferrari, Porsche) zu. In der Regel hinterlegt man allerdings für den Zeitraum der Probefahrt seinen Personalausweis und Führerschein beim Händler. Bei Privatverkäufern geschieht die Probefahrt meist auf Vertrauensbasis. Kosten entstehen in der Regel nicht. Jedoch entwickelt sich aktuell der Trend, dass man Luxusfahrzeuge zum pauschalen Preis testen kann.

Fahrzeugtest im Fokus

Wer ein Fahrzeug testen möchte, sollte sich auch überlegen, wo er denn hauptsächlich fahren will. Einen Porsche im Gelände oder in der Stadt zu testen macht wenig Sinn. Dagegen sollte man, sofern man viel in der Stadt unterwegs ist, das Fahrzeug insbesondere innerhalb eines Ortes testen. Bei Geländefahrzeugen sollte man möglichst auch einmal einen Feldversuch im harten Gelände starten. Hierbei muss man allerdings die Erlaubnis des alten Halters einholen.

Wer übrigens während einer Probefahrt einen Unfall hat, muss in der Regel für den Schaden selbst aufkommen. Oftmals kann man für die Probefahrt auch eine Versicherung gegen eine geringe Gebühr abschließen. Diese Versicherung sollte man auf jeden Fall nutzen, denn dadurch sinkt im Fall der Fälle der Eigenanteil auf ein Minimum.

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