Trixie und Leila on Tour - Kilometer machen
"Gehen, walken, joggen, radeln - Bewegungskultur pur" - Fazit

Hundeschule Imala mit Sandra Lucka
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  • Hundeschule Imala mit Sandra Lucka
  • Foto: HK Tierfreunde Rhein-Erft
  • hochgeladen von Renate Könen

Hallo Fans,

hier bin ich wieder… Trixie. Die Benefiz-Veranstaltung „Gehen, walken, joggen, radeln – Bewegungskultur pur“ am letzten Sonntag, 05.05.2019, war trotz ungünstiger Witterungsverhältnisse der „Supergau“. Nicht nur für mich…

Für Schnellleserinnen und -leser kurz der Faktencheck:
- 2.110 erzielte Kilometer
- 1.000 kg Tierfutter von Fressnapf Bergheim und Bedburg plus Tierfutter nach  Wahl im Wert von 900,-- € zugunsten des Tierheims Bergheim
- Mit 48 Zwei- bzw. Vierbeinern zum wiederholten Mal dabei und stärkste Gruppe: Hundeschule Imala. Vielen Dank für rd. 360 km erbrachte km
- Eifelverein, Ortsgruppe Bergheim, mit 16 Zwei- bzw. Vierbeinern vertreten,   mit 160 km auch sehr gut im Rennen. Liebe Wanderfreundinnen und -freunde besten Dank.
- Für die gute Sache bringt sich Ortsbürgermeister Rudi Schiffer persönlich mit „Ki-lometer machen“ ein. Großartig.
- Freie Wählergemeinschaft Bedburg e.V. (FWG) – Danke, dass Ihr mit 5 Leuten da-bei ward und die weite Strecke zum Tierheim geleistet habt.
- Anna & Meikel, Kilometermacher des vergangenen Jahres – diesmal Wiederholungstäter. Herzlichen Dank
- Erstmals dabei, die Gesamtschule Elsdorf mit Selina und Jan. Vielen Dank für Euer Engagement. Gern mehr davon.
- Ganz lieben Dank an das DRK Alten- und Pflegeheim Bergheim. Die Senioren hatten sehr viel Spaß. Dank an den Sozialen Dienst für das gute Beispiel.
- Längste von zwei Personen erbrachte Strecke: 30 km/Person
- Gesamtteilnehmerzahl: 267
- Übergabetermin für die Mega-Futterspende wird rechtzeitig bekanntgegeben

Wer sich für mehr interessiert, darf gern weiterlesen. – Puh, Dieter Thomas Heck würde jetzt sagen: „Das war der Schnelldurchgang“ für alle, die wenig Zeit haben. Jetzt im ruhigeren Fahrwasser ausführlich:

Ganz früh am Morgen – es war nicht mal richtig hell – war Frauchen schon aktiv. Zusammen mit Tierfreundin Astrid, bekannt als „flotte Biene“, bringen beide die Streckenmarkierungen an. Kein leichtes Unterfangen, denn aufgrund vorhandener Feuchtigkeit finden sich schwer geeignete Plätze. Also beschränken sie sich auf zwingend notwendige Stellen. Das sind Richtungsänderungen. Zum Glück, das gelingt.

Für mich ist das alles viel zu früh. Geht ja gar nicht!!! Lieber drücke ich meine Nase noch einmal tief ins Kissen und ratze noch ein Ründchen bis mein Einsatz ansteht.

Rechtzeitig rückt Großsponsor Fressnapf mit Pavillon und Standbesetzung an und positioniert sich am vereinbarten Platz. Gewohnt souverän eröffnet Rudi Schiffer, Ortsbürgermeister von Paffendorf, mit unserer „flotten Biene“ Astrid die Veranstaltung.

Leila und ich starten mit Wanderfreundinnen und Wanderfreunden des Eifelvereins, Ortsgruppe Bergheim, an Checkpoint 1, Paffendorf, in Richtung Tierheim (Checkpoint 5) . Im Tierheim, da ist schwer was los, denn es ist Tag der offenen Tür mit Eröffnung des neuen Katzenhauses.

Wir kommen an… – und das, was Frauchen nicht sieht, ist der Pavillon, der am Rad- und Gehweg an der Zufahrt des Tierheims aufgebaut sein soll. Was ist das? Ich sehe nur eine riesige Blechlawine, aber weit und breit keinen Pavillon. – Haben die uns im Eifer des Gefechtes etwa vergessen? Der Adrenalinspiegel von Frauchen steigt. – Zum Glück bin ich nicht Opfer ihres Ärgers. Sicher ist der Pavillon nahe am Tierheim aufgebaut… – Hofft sie. Also machen wir uns dahin auf. Ha, ha – nix ist mit Pavillon! – Jedenfalls nicht für uns… Frauchens Adrenalinspiegel steigt ins Unermessliche. Ziel ihres Ärgers wird die Tierheimleitung. In deren Haut will ich nicht wirklich stecken… – Eine Lösung ist rasch gefunden. Wir bekommen den zugesicherten Pavillon, müssen aber dafür Sorge tragen, ihn an Ort und Stelle zu schaffen. In dieser Situation eine logistische Herausforderung, die drei Wan-derfreunde mit Frauchen gemeinsam meistern, denn die Zufahrt des Tierheims ist beidseitig beparkt. Für mich ist es übrigens die erste Prozession ohne Monstranz.

Zurück in Paffendorf erfahren wir, wer sonst noch für die gute Sache unterwegs ist. An vorderster Front ist die Hundeschule Imala, die uns stets unterstützt. In diesem Jahr ist Sandra Lucka mit insgesamt 48 Zwei- bzw. Vierbeinern dabei, die am Ende des Tages sage und schreibe rd. 360 km einbringen. – Grooooßartig.

Der Eifelverein, Ortsgruppe Bergheim, mit 16 Zwei- bzw. Vierbeinern unterwegs, liegt mit 160 km auch sehr gut im Rennen. Meine Artgenossin „Cherie“, 57 Lenze jung, wird im Rucksack mitgeführt. In ihrem Alter ist das total o.k. Außerdem hat sie einen Knopf im Ohr.

Rudi Schiffer ist Ortsbürgermeister von Paffendorf. Ich weiß zwar nicht, was das ist, aber es muss schon ein „hohes Tier“ sein, wenn er am Anfang sprechen darf. Ich finde total cool, dass er sich nach der Begrüßung nicht sofort verdrückt, sondern sich wie viele andere für die gute Sache auf den Weg macht. Großes Lob.

Begrüßen können wir die Freie Wählergemeinschaft Bedburg e.V. (FWG), die sich sehr zu unserer Freude mit fünf Mitgliedern einbringt. „Wählergemeinschaft“? – Was das nun wieder ist, weiß ich auch nicht. Frauchen klärt auf, dass es sich um Politiker handelt, die die Geschicke im Rat der Stadt Bedburg mit gestalten. Wenn wir heute überzeugen, lässt sich die FWG vielleicht für weitere Themen sensibilisieren, die den Tierfreunden „unter den Nägeln brennen“.
Wie einige andere verpassen die „Freien Wähler“ den gewünschten Abzweig und sind ohne sich zu versehen, auf der Zielgeraden in Richtung Tierheim unterwegs. Toller Einsatz.

Anna & Meikel, Kilometermacher des vergangenen Jahres – diesmal Wiederholungstäter. Nächstes Jahr, selbe Zeit? Ich bin dabei.

Erstmals im Einsatz, die Gesamtschule Elsdorf mit Selina und Jan. Vielen Dank für Euer Engagement. Gern mehr davon. Kinder und Jugendliche für Tierschutzthemen zu sensibilisieren, liegt mir sehr am Herzen.

In diesem Jahr wieder dabei, das DRK Alten- und Pflegeheim Bergheim. Den Senioren steht der Spaß im wahrsten Sinne des Wortes ins Gesicht geschrieben. Dank an den Sozialen Dienst für das gute Beispiel.

Viele Artgenossinnen und Artgenossen lerne ich unterwegs kennen. Ausnahmslos sozial verträgliche Tiere. Das ist super. Schnell mal im Vorbeigehen schnüffeln und weiter geht’s. Ob es sich um ehemalige „Bergheimer“ handelt, weiß ich nicht. Für ausreichend Kommunikation ist heute zu wenig Zeit…

Ist wohl überflüssig zu erwähnen, dass der Übergabetermin für die Mega-Futterspende rechtzeitig bekanntgegeben wird. Schon jetzt lade ich alle ein, die maßgeblich zum guten Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Ich bin im nächsten Jahr wieder aktiv, damit in Not geratene Tiere auch künftig Vorfahrt haben.

Als ehemalige „Bergheimerin“ bin ich beauftragt, mich im Namen aller Tierfreunde Rhein-Erft bei Sponsorinnen und Sponsoren, Spenderinnen und Spendern, Freunden und Gönnern, die seit Jahren an uns glauben und die gute Sache unterstützen, zu bedanken. Es ist so dringend nötig.

In diesem Sinne freue ich mich auf ein Wiedersehen. Nächstes Jahr – selbe Zeit.
Eure Trixie

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