Krankenkasse Schweiz
8 Tipps zum Sparen bei Krankenkassenprämien

1. Der Vergleich der Krankenkassenangebote

Erst einmal wird der Vergleich unterschiedlicher Angebote von Krankenkassen auf verschiedenen Internet-Portalen empfohlen. Infolge des Vergleiches erhält der Versicherte einen idealen Einblick sowohl in Sparmöglichkeiten als auch welche Krankenkasse das attraktivere Angebot macht. Im Falle der Krankenkassen-Prämien können oftmals große Unterschiede (bzgl. Modell und Leistung) auftreten.

Der Unterschied bei großen Versicherungen zeigt sich bei der Prämienspannweite, wohingegen kleinere Versicherungen deutlich weniger kosten. Doch auch zwischen den einzelnen Kantonen gibt es erhebliche Unterschiede bzgl. der entstehenden Kosten.

2. Die Wichtigkeit der Kundenzufriedenheit

Allerdings ist der ausschließliche Vergleich der Krankenkassen-Prämien nicht ausreichend. Demnach spielt auch die Kundenzufriedenheit der jeweiligen Krankenkassen eine wichtige Rolle. Vor allem für Versicherte, die erhöhte Medikamentenausgaben aufweisen, als auch für chronische Patienten, ist dies von großer Relevanz. So gibt es oftmals im Falle der Kostenerstattung von Rechnungen je nach Krankenkasse erhebliche Unterschiede. Insbesondere Billig-Krankenkassen sollten von schwerkranken Versicherten gemieden werden, denn diese Kassen sparen zu einem großen Teil am Service.

3. Prüfung der Sparmodelle

Den Wechsel in ein Sparmodell kann vom Versicherten ebenfalls in Erwägung gezogen werden. Aufgrund des Wechsels ergibt sich eine ausschlaggebende Kostensenkung. Hierzu gehören einerseits die Modelle Hausarzt, Telmed sowie HMO. Bevor ein Versicherter bei Telmed seinen Arzt aufsuchen kann, muss er zuerst eine Beratungsstelle kontaktieren. Der Aufwand, der aufgrund dieser Kontaktaufnahme entsteht, hält sich allerdings in Grenzen.

Das Modell von Hausarzt stellt die Verpflichtung an ihre Versicherten, stets einen bestimmten Hausarzt zur Behandlung aufzusuchen. Der Hausarzt kann demnach als „Torwächter“ angesehen werden, denn er ist für die Weitervermittlung der Versicherten an Spezialisten zuständig. Dem Versicherten ist die Wahl des Hausarztes allerdings nicht allein möglich. Er muss sich bei der Wahl nach den Listen der Krankenkasse richten.

Das HMO-Modell ist mit sogenannten Gruppenpraxen verbunden. Des Weiteren gibt es Variationen im Modell, in welchen der Versicherte zuerst eine Apotheke aufzusuchen hat. Im Falle der Sympany Versicherung handelt es sich um ein Hausarztmodell. Diese bietet seit dem Jahre 2018 Patienten die Möglichkeit an, über eine App eine fachliche medizinische Beratung über Videochat zu erhalten.

4. Überprüfung des Franchise

Die Überprüfung des Franchise durch den Versicherten ist ebenfalls wichtig. Experten raten aufgrund mathematischer Aspekte dem Versicherten entweder zum niedrigsten Franchise (300 Fr.) oder zum höchsten (2500 Fr.). Erst mit dem Erreichen der Gesundheitskosten von insgesamt 1900 Fr. wird ein 300 Fr. Franchise empfohlen. Ein solcher Grenzbetrag variiert außerdem abhängig von der jeweiligen Prämienstruktur.

Gehen die Gesundheitskosten tiefer, empfehlen Experten den Rückgriff auf das 2500 Fr. Franchise. Ist der Kundenwunsch nach einem tieferen Franchise vorhanden, ist es möglich, bis Ende November eine schriftliche Mitteilung der Krankenkasse zukommen zu lassen. Steht die Entscheidung des Versicherten für ein höheres Franchise fest, genügt die Einreichung der Mitteilung bis Ende Dezember.

5. Keine doppelte Unfallversicherung

Darüber hinaus ist es wichtig, dass Versicherte keine doppelte Versicherung gegen eventuelle Unfälle abschließen. Die meisten Angestellten erhalten von ihrem Arbeitgeber automatisch einen Unfallschutz. Aus diesem Grund benötigen diese keine weitere Versicherung über die eigene Krankenkasse.

6. Beantragung von Prämienverbilligungen

Ein Großteil der Versicherten vergisst häufig die Beantragung einer Prämienverbilligung. Eine solche Verbilligung kann etwa 2000 Fr. im Jahr (oftmals auch mehr) ausmachen.

7. Beachtung von Rabatten bei der Krankenkasse

Bietet die Krankenkasse möglicherweise Rabatte an, sollte der Versicherte die Rechnung der Prämie vorauszahlen, gilt auch dies, als Versicherter zu beachten.

8. Kündigungsfrist bis Ende November

Kommt es zu einem Wechsel der Kasse, ist das Eintreffen der Kündigung bei der vorherigen Krankenkasse bis Ende November Pflicht. So sollte der Versicherte die Kündigung entweder per Post als schriftliche Kündigung bis Mitte November oder über „A-Post-Plus“ abgeschickt haben. Zur gleichen Zeit muss die Anmeldung für eine andere Krankenkasse erfolgen. Hierzu gibt es speziell dafür vorgesehene Musterbriefe die ausgefüllt werden müssen.

Autor:

Tilo Keufler aus Elsdorf

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