Zahlt die Richard Wagner Straße die Zeche für eine verfehlte U-Bahn-Planung?

9. Januar 2019
19:30 - 21:00 Uhr
Café Central, Jülicher Straße 1, 50674, Köln
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Veranstaltung für Betroffene und Gegner der geplanten Verlagerung des Autoverkehrs im Zuge der Ost-West-Achse.
  • Veranstaltung für Betroffene und Gegner der geplanten Verlagerung des Autoverkehrs im Zuge der Ost-West-Achse.
  • hochgeladen von Torsten Ilg

Derzeit staunt die kommunalpolitisch interessierte Öffentlichkeit über ein seltsames Schauspiel im Rathaus. Es geht um die Ost-West- Achse vom Heumarkt über Neumarkt und Rudolfplatz zur Moltkestraße. Die Verwaltung hat für diese Strecke einen neuen U- Bahn-Bau vorgeschlagen und bringt in den Rat eine entsprechende Beschlussvorlage ein.

Daraufhin überbieten sich die Parteien mit verschiedenen Varianten:

+ Die einen wollen lange U-Bahn-Strecken, möglichst von Deutz mit Rheintunnel bis Melaten;

+ die anderen wollen eine U-Bahn-Kurzstrecke vom Heumarkt bis vor den Neumarkt;

+ und die Grünen wollen gar eine reine oberirdische Lösung unter dem Motto: „Oben bleiben“.

+ Die CDU, die mit den Grünen im Rat eine Koalition bildet, hat sich darauf eingelassen „zunächst“ mit den Grünen eine Mehrheit für die oberirdische Lösung zu bilden, um dann als Erstes die Stationen für Langzüge umzubauen. Damit soll die Transportkapazität der
Strecke erhöht werden. Im Gegenzug stimmen dafür die Grünen einem Planungsauftrag für die U-Bahn-Lösung vom Heumarkt bis zur Moltkestraße zu.

Abgesehen davon, dass eine doppelte Förderung der Strecke - einmal oberirdisch und danach unterirdisch - durch Bund und Land völlig ausgeschlossen ist, bedeuten beide Varianten für die Anwohner der Richard-Wagner-Straße ein Horrorszenario:

Der Autoverkehr soll in beiden Fällen komplett (d.h. stadtein- und -auswärts) durch die Richard-Wagner-Straße geführt werden! Dafür soll die Aachener Straße zunächst massiv zurückgebaut werden (separate Busspur), und später vom Rudolfplatz bis zur Moltkestraße völlig autofrei bleiben.

Die Freien Wähler lehnen dies strikt ab und werden alle Hebel in Bewegung setzen, die zusätzliche Verkehrsbelastung für die Anwohner der Richard-Wagner-Straße zu verhin- dern. Ihr Ratsmitglied Walter Wortmann sagt dazu:

„Der Planungsirrsinn zu Lasten der Richard-Wagner-Straße muss gestoppt werden.“

Kommen Sie zur Protest- und
Informationsveranstaltung der Freien Wähler:

Mittwoch, 9. Januar 2019, 19.30 Uhr,
Cafe Central, Jülicher Str. 1

www.freie-waehler-koeln.de

v.i.S.d.P.: Peter Funk, Hitzeler Str. 104, 50968 Köln

Autor:

Torsten Ilg aus Köln

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