ARTof5-Ausstellung in der Sankt Sebastianus-Kirche in Königsdorf
bewusst SEIN – da SEIN

Die Künstergruppe ARTof5 (v.l.: Angela Kühl, Petra de Jong, Ulrike Klerx, Marie-Thérèse Breyer, Robert Budka und Michael Zöphel) meldet sich mit einer gemeinsamen Ausstellung am 28. und 29. August in St. Sebastianus in Königsdorf zurück.
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  • Die Künstergruppe ARTof5 (v.l.: Angela Kühl, Petra de Jong, Ulrike Klerx, Marie-Thérèse Breyer, Robert Budka und Michael Zöphel) meldet sich mit einer gemeinsamen Ausstellung am 28. und 29. August in St. Sebastianus in Königsdorf zurück.
  • Foto: Andrea Floß
  • hochgeladen von Andrea Floß

Erst Corona – dann die Flut: Für die Künstlergruppe ARTof5 konnte es keinen passenderen Titel für ihr Come-Back geben als „bewusst SEIN – da SEIN“. Die Ausstellung findet am Samstag und Sonntag, 28. und 29. August 2021 von 11-18 Uhr in der St. Sebastianus-Kirche in Frechen-Königsdorf statt, Aachener Str. 562.

Spendenaktion für die Flutopfer

„Die Pandemie hat uns vor Augen geführt, was im Leben wirklich wichtig ist  – deshalb das „bewusst Sein“ , erklärt Petra de Jong. Und beherztes „da Sein“ zeigten jetzt die vielen engagierten Helfer, die den Opfern der Flutkatastrophe zur Seite stehen. Deshalb haben sich die Glessener Ulrike Klerx (zARTbeton), Robert Budka (Fotografie), Marie-Thérèse Breyer (Malerei), die Fliestedenerinnen Petra de Jong (Keramik-Unikate) und Angela Kühl (Malerei) sowie der sechste im „ARTof5“-Bund, Michael Zöphel aus Bedburg (Lightpainting), auch entschlossen, eine Spendenaktion ins Leben zu rufen. Besucher können ausgewählte kleinere Kunstwerke kaufen oder direkt etwas für den guten Zweck spenden. Für bretonischen Crepe-Genuss sorgt Elmar Dupré an den Ausstellungstagen.

Begegnung und kreativer Austausch

„Jetzt, wo Begegnungen endlich wieder möglich sind, wird klar, wie sehr das uns allen in der langen Zeit des Lockdowns gefehlt hat“, so Ulrike Klerx. ARTof5 organisiert alle zwei Jahre die „Glessener Kunsttage“ mit offenen Ateliers und wechselnden Ausstellern verteilt über das ganze Dorf. Nachdem das Event nach dem großen Erfolg 2018 pandemiebedingt letztes Jahr leider abgesagt werden musste, stellte die Gruppe als kleinen Trost mit „Kunst auf dem Weg“ am 27. September 2020 eine vielfältige Outdoor-Galerie mit 25 Gastausstellern auf die Beine. Corona-konform gab es kreativen Austausch und lockere Gespräche entlang der Brauweiler Straße in Glessen.

Untätig waren die Sechs auch während der künstlerischen Covid-Zwangspause nicht. Petra de Jong baute ihren Mini-Online Shop aus, um ihre phantasievollen Keramik-Objekte unter die Leute zu bringen. Zusätzlich entdeckte sie die Malerei und „tobte sich so richtig mit Farben aus“. Die Leiterin der Glessener Malschule Marie-Thérèse Breyer ging „zurück zu ihren Wurzeln“ und widmete sich in ihrem Atelier gezielt den Bildern, die mit ihrer niederländischen Herkunft zu tun haben. Und Michael Zöphel besorgte sich extra einen internationalen Kunstausweis, um offiziell weiterarbeiten und seine kunstvollen Fotos machen zu können: Lightpainting - „Lichtmalerei“ - funktioniert nur nachts vor dunklem Hintergrund mit Langzeitbelichtung, unmöglich bei einer nächtlichen Ausgangssperre.

Bekanntes – wie die Kirche St. Sebastianus an der Aachener Straße in Königsdorf – wird so in ein magisches Licht getaucht und erscheint dem Betrachter surreal und besonders. Der 1879 weitgehend vollendete dreischiffige Hallenbau mit Querhaus und Turm im neugotischen Stil liegt am Jakobsweg und einte alle Königsdorfer endlich in einer gemeinsamen Pfarrei. Nach den Zerstörungen im zweiten Weltkrieg mussten viele Teile erneuert und restauriert werden. In den 1980er Jahren gab eine aufwändige Sanierung und Restaurierung unter Leitung von Pfarrer Kampmann und Beteiligung vieler Gemeindemitglieder der Pfarrkirche ihre die farbige Ausmalung und alte Schönheit der Vorkriegszeit zurück – „ein wirklich würdiger Rahmen für unsere Kunstausstellung“, so Michael Zöphel. Nicht zuletzt ist der Heilige Sebastianus Schutzpatron für Seuchen und heranfliegende Krankheiten – noch ein Grund mehr, die Ausstellung zu besuchen.

Kontakt: Art of 5, Robert Budka
0172-2655935
robert@budka.de
www.artof5.de

Autor:

Andrea Floß aus Bergheim

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