75 Jahre Kriegsende in Europa
Kranzniederlegung zur Erinnerung an sowjetische Kriegsgefangene

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Auf dem Friedhof Frechen Königsdorf Süd haben die Frechener Ratsfraktionen Die Linke und Bündnis90/Die Grünen am 8.Mai 2020 zur Erinnerung an  sowjetische Kriegsgefangene Kränze niedergelegt.

In einer Ecke des Friedhofs liegen 11 Grabplatten mit kyrillischen Buchstaben.
Davon konnten 8 Schicksale geklärt werden, die Namen wurden in den 1960-er Jahren eingemeisselt.
Die Menschen wurden namenlos, nur mit einer Nummer registriert, beerdigt.
Sie wurden nur 20 bis 24 Jahre alt und zwischen Dezember1941 und April 1943 gestorben.
Die Menschen starben durch Verhungern, fehlende medizinische Behandlung, Zwangsarbeit, 3 von ihnen wurden bei Fluchtversuchen erschossen.
Nach Recherchen  von Prof. Dr. Stelkens gehörten die 8 Männer zu einem Arbeitskommando in Königsdorf, das den Rheinischen Braunkohlegruben (RAG) zugewiesen war.
Die 70 bis 100 Männer des Kommandos waren in einem ehem. Tanzsaal einer Gaststätte an der Aachener Str. untergebracht, unter unmenschlichen Bedingungen.
Die sowjet. Zwangsarbeiter arbeiteten bis zu 12 Std. täglich an der Aufschüttung eines Strassendamms für die Aachener Str. zwischen Königsdorf und Horrem.

Die unteren 3 Grabplatten haben keinen Namen, die Toten konnten bis heute nicht identifiziert werden.

Quellen : www.frechenschau.de
                  Vortrag Professor Dr. Paul Stelkens : Vergessene sowjet. Kriegsopfergräber in Frechen Königsdorf,
                                                                                      Zum Schicksal von Gefangenen und Zwangsarbeitern im 
                                                                                      2.Weltkrieg,  2011

Autor:

Jürgen Friedrich aus Frechen

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