Weltstadt Köln und der Rassismus auf der Straße
Ausländerpolitik versagt kläglich auf den Straßen von Köln

Weltstadt Köln?
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Am Sonntag gegen 16.30 h fuhr in der Südstadt ein alter Mann auf dem Fahrrad vorbei an Menschen,
um sehr laut und mutig beim Vorbeifahren "Drecks Araber"zu rufen.
Ob er von Ausländern dieser Nationalität belästig, beleidigt oder angegriffen worden ist, ist unbekannt.
Wenn er von deutschen Mitbürgern angegriffen wird, was sagt er dann?
Ist Belästigung, Überfall und andere Straftaten eine Pacht ausgesuchter Nationalitäten? 
Oder eine Missetat einzelner Menschen? Egal welcher Rasse und Herkunft?
Der neutrale Zuruf "Haltet den Dieb" oder "Hilfe Räuber"ist international und jeder weiß was damit gemeint ist und somit vertretbar in der Öffentlichkeit.

Wenn man als Frau auf offener Straße von einem Mann belästigt wird, ist es egal ob dieser Mann arabischer, syrischer, italienischer, afrikanischer, russischer, amerikanischer, englischer, norwegischer, niederländischer oder deutscher Herkunft ist. Als Frau möchte man von dem Mann angesprochen werden, den man aufmunternd und flirtend anlächelt. Wenn es in Italien üblich ist, auf offener Straße zu flirten wird man in einem anderem Lande eher auf  Unverständnis stoßen.
Während eine Unterhaltung mit einem Mann in den meisten Ländern als neutral eingestuft ist, wird
das lockere Miteinander anderswo noch als Freigabe für einen Annäherungsversuch angesehen.
Während in vielen Ländern das Händeschütteln gang und gäbe ist, sollte man Vorsicht walten lassen im asiatischem Raum.
Kulturelle Unterschiede sollten respektvoll toleriert und anerkannt werden.
In einem fremden Land ist man Gast und wie bei einer Einladung in einem fremdem Heim sollte man einen Bonton einhalten.
Der Respekt gegenüber allen Menschen zeigt sich nicht in Selektionen der Nationalitäten sondern im Menschenverhalten selbst.
Ist es nicht egal aus welchem Land der Straftäter kommt, denn das Verbrechen ist international und bedeutet Straftat? Egal ob aus Europa, Amerika oder Afrika und Asien?

Wenn man die Ausländerpolitik auf der ganzen Welt betrachtet über Diskriminierung und Ausländer und dann immer wieder Beschimpfungen und Äußerungen auf nationaler Herkunft basierend im Alltag erlebt, fragt man sich wie stark Realität und Medien auseinanderklaffen.
Jeder hat ein Recht auf freie Meinungsäußerung, sei es diese oder jene.
Aber wie viel Authentizität eines selbst ist heutzutage noch politisch korrekt und erlaubt?
Wenn ein Mitbürger mit arabischem Hintergrund in einer Straßenbahn halblaut aus seinem Koran liest, ist das mit Toleranz zu sehen oder ist ein Grund den Kopf zu schütteln, da Deutschland andere Wurzeln hat und seine Religion anders lebt? Gibt es einen Unterschied ob man als gebildeter oder weniger gebildet seine Herkunft öffentlich lebt?  Wo fängt das Recht auf Selbstverwirklichung an und wo sind die Grenzen?
Ist nicht jeder  Ausländer wenn er aus seinem Land in ein anderes geht? Ist es nicht ein Zeichen von Respekt dem Gastgeberland gegenüber, sich in der Öffentlichkeit der jeweiligen Kultur anzupassen oder heißt es eigene Authentizität zu praktizieren egal in welche Kultur wir gerade leben und wie hoch diese Kulturunterschiede sind?
Wird für ein respektvolles friedvolles Miteinander und Verständnis Füreinander, und Anerkennung des Gegenüber eine Ausländerpolitik benötigt oder genügt gesunder Menschenverstand?

Der Unterschied ist das Gespräch, das in einer guten Diskussion eine Bereicherung sein kann oder das Zurufen von der Straße was viel von der eigenen Person aussagt.
Ich möchte bei Fehlern und Fehlverhalten von mir selber meinem Gegenüber die temperamentvolle und menschliche Freiheit erlauben mich nicht als " kroatische" sondern als "dumme" Kuh zu bezeichnen. Denn das ist verständlich und nachzuvollziehen.
Aber auch sich selber diese menschliche Schwächen erlauben, jemanden als bayerischen Kloß zu benennen ohne das man als rassistisch eingestuft wird.
Die Trennung zwischen menschlichem und rassistischem Verhalten sind größtenteils Probleme wegen großen kulturellen Unterschieden die zu vielem Missverständnissen und letztendlich zu unnötigen Aggressionen gegenüber anderen führen kann.

Köln und auch die Welt lebt mit seiner Vielfalt. In den Medien und online.
Auf den Straßen lebt es sich anders.

Weltstadt Köln?
Die alte Krähe
Autor:

Ruža Curić aus Köln Innenstadt

Webseite von Ruža Curić
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