Technische Hochschulen Köln und Ostwestfalen-Lippe
Unterstützung für das historische Funkhaus in Raderthal

Technische Hochschulen Köln und Ostwestfalen-Lippe unterstützen Umbauplanung für
das historische Funkhaus Raderthal
  • Technische Hochschulen Köln und Ostwestfalen-Lippe unterstützen Umbauplanung für
    das historische Funkhaus Raderthal
  • hochgeladen von Torsten Ilg

Das Netzwerk „Radiomuseum ins Funkhaus“ setzt sich dafür ein, dass das auf Veranlassung von Konrad Adenauer 1926 errichtete historische WERAG-Sendegebäude für eine denkmalnahe Nutzung als Radio- und Medienmuseum umgebaut wird. Im Netzwerk arbeiten u.a. neben dem Deutschen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz der Bürgerverein Raderberg und –Thal, die Fördergesellschaft Radio- und Tonbandmuseum, das CD- Museum und die Anwohnerinitiative Englische Siedlung zusammen. Zahlreiche Einzelpersonen unterstützen das Projekt.

Das historische Gebäude müsste für die Bedarfe eines Radiomuseums umgestaltet werden. Die beiden Technischen Hochschulen Köln und Ostwestfalen-Lippe unterstützen das Netzwerk bei der Ideenfindung für Konzepte und Entwürfe. Professorin Dipl.-Ing. Eva-Maria Pape und Professor Dr. Norbert Schöndeling (beide Architekturfakultät der TH Köln) haben dazu Semesterarbeiten vergeben, die sich schwerpunktmäßig mit der Gebäudeanordnung, - infrastruktur, -energieversorgung und den Auflagen des Denkmalschutzes befassen. Die Arbeiten sollen bis März 2020 fertiggestellt werden.

Angeregt durch Professorin Pape beteiligt sich die TH Ostwestfalen-Lippe in Detmold unter Leitung von Professorin i.V. Anna Tscherch an dem Vorhaben und konzentriert sich mit einer Gruppe von Studierenden auf die Entwicklung von Ideen und Konzepten für den Innenausbau. Entsprechend lautet deren Aufgabenstellung: „Im Bestandsgebäude soll für das neue Radiomuseum eine Dauerausstellung, Flächen für Wechselausstellungen, ein Museumscafe, eine Garderobe, der Ticketverkauf und ein Museumsshop neu organisiert werden... für Museum und Dauerausstellung ist ein inhaltliches und räumliches Konzept zu entwerfen. Ziel des Radiomuseums ist es, Herkunft, Entwicklung und Zukunftsperspektiven der Informationsgesellschaft rund um das Thema Radio erleb- und begreifbar zu machen.“

Die Aufgabe wird von 30 Innenarchitektur-Studierenden angegangen. Unterstützt von der Lehrbeauftragten Dipl.-Ing. Ruth Lorenz unternahm Prof. i.V. Tscherch zum Auftakt ihres Projekts am 14.10.2019 mit den Studierenden eine Exkursion zum historischen Sendegebäude in Raderthal. Dort standen für ihre Fragen die Mitglieder des Netzwerks „Radiomuseum ins Funkhaus“ Hermann Broich (CD Museum), Dr. Peter Kirchoff (Fördergesellschaft Radio- und Tonbandmuseum) und Andreas Henseler (Sprecher des Netzwerks) bereit. Ebenfalls als Ansprechpartnerin dabei war Architektin Teresa Steinnus von der Explorado-Group. Letztere betreibt das Kindermuseum in Duisburg und das Odysseum in Köln-Kalk. Sie hat sich bereit erklärt zu unterstützen und stellt dafür Frau Steinnus zur Verfügung. Inspiriert durch die Studentenarbeiten soll so ein zuschussfähiges Investitionskonzept entstehen.
(Quelle: Andreas Henseler  RADIOMUSEUM INS FUNKHAUS )

Autor:

Torsten Ilg aus Köln

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