Muezzin in Köln
Freie Wähler: „Aufstand gegen Alleingang der Oberbürgermeisterin“

Der Kölner Dom hat eine hohe Symbolkraft für Köln. Scharfe Kritik erfahren aktuelle Bestrebungen der Kölner Oberbürgermeisterin, in Köln den „politischen Islam aufwerten zu wollen“. Die Freien Wähler fordern den Rat der Stadt Köln deshalb auf, Henriette Reker die Vertrauensfrage zu stellen.
  • Der Kölner Dom hat eine hohe Symbolkraft für Köln. Scharfe Kritik erfahren aktuelle Bestrebungen der Kölner Oberbürgermeisterin, in Köln den „politischen Islam aufwerten zu wollen“. Die Freien Wähler fordern den Rat der Stadt Köln deshalb auf, Henriette Reker die Vertrauensfrage zu stellen.
  • hochgeladen von Torsten Ilg

„Angesichts der breiten Ablehnung des Kölner Muezzin Pilotprojekts, unter anderem durch liberale Muslime, jüdische und christliche Gruppen, aber auch durch weite Teile der Bevölkerung, muss Oberbürgermeisterin Henriette Reker umgehend ihr gefährliches Unterfangen zurückziehen. Ich rufe den Rat der Stadt Köln deshalb auf, gemeinsam gegen dieses gefährliche und naive Projekt Stellung zu beziehen und Frau Reker somit die Vertrauensfrage zu stellen“.

Mit dieser Forderung verschärft Torsten Ilg, Vorsitzender der Bezirksvereinigung Mittelrhein der FREIEN WÄHLER, heute seine Kritik am Kölner Stadtoberhaupt:

„Es ist nicht der erste umstrittene Alleingang von Frau Reker. Wer glaubt verfehlte Integrationspolitik und schwelende gesellschaftspolitische Konflikte mit kruden „Armlängen-Abständen“ bändigen zu können, oder mit naiv anmutender „Kölsch-Folklore“ von Vielfalt und Toleranz fabuliert, indem er oder sie diese Offenheit mit der Aufwertung des politischen Islam verknüpft, schädigt das Image einer liberalen und offenen Stadt wie Köln. Wer entgegen aller Warnungen von Fachleuten eine Aufwertung traditioneller islamischer Rituale wie den öffentlichen Muezzin-Rufen betreibt, die überall in der Welt mit einem Alleinvertretungsanspruch radikaler Muslime eng verknüpft sind, macht sich unweigerlich zum potentiellen Mittäter jener gesellschaftlichen Gruppen, die eine liberale und offene Geisteshaltung als Schwäche westlicher Dekadenz empfinden und diese Naivität der Politik für ihren Machtanspruch zu nutzen wissen. Diese Oberbürgermeisterin ist aus Sicht der Freien Wähler nicht mehr tragbar.“

So Torsten Ilg in einer heute aktualisierten Pressemitteilung.

(V.i.S.d.P: Torsten Ilg, Vorsitzender der Bezirksvereinigung Mittelrhein FREIE WÄHLER
Kontakt: Mail: partei.freiewaehler.koeln@gmail.com )

LeserReporter/in:

Torsten Ilg aus Köln

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