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Aktuell: Kölner Taxi-Pilotprojekt, Streit um Vergabe eines Batterieforschungszentrum an die Uni-Münster

Unter Strom: Noch sind viele Hindernisse aus dem Weg zu räumen, damit Deutschlands Taxi-Flotten ihren Dienst elektrisch verrichten können.
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  • Unter Strom: Noch sind viele Hindernisse aus dem Weg zu räumen, damit Deutschlands Taxi-Flotten ihren Dienst elektrisch verrichten können.
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Das kabellose Taxi-Lade-Konzept

(TRD/MID) In deutschen Großstädten sind viele Taxis unterwegs. Und das sorgt für dicke Luft. Denn diese Fahrzeuge werden mehrheitlich von einem Diesel-Motor angetrieben. Stromer wären sicher eine Lösung. Wo also bleiben Elektroautos in dieser Branche?

Genau da setzt jetzt eine pfiffige Idee an. Der Lehrstuhl für Internationales Automobil-Management der Universität Duisburg-Essen (UDE) hat mit sechs Partnern nun ein Pilotprojekt gestartet: das kabellose Taxi-Lade-Konzept für den öffentlichen Raum – kurz: TALAKO. Es läuft drei Jahre und wird durch das Bundeswirtschaftsministerium mit zwei Millionen Euro gefördert.

„Unser Konzept funktioniert mittels induktivem Ladestreifen. Dieser ist unterirdisch in die Taxi-Warteschlange integriert“, sagt Lehrstuhlinhaberin Heike Proff. Getestet wird das System in den kommenden Monaten bei einem Taxiunternehmen. Hier entsteht eine Prototyp-Anlage, anschließend wird eine Pilot-Anlage in Köln aufgebaut. Auf dieser können bis zu sechs Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden.

Batteriezentrum: Ein Fall für den Rechnungshof

(TRD/WID) Der Streit über die Vergabe eines Batterieforschungszentrums an die Uni Münster schwelt weiter. Der Vorwurf: Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) soll Einfluss genommen haben. Nach Informationen von NDR, WDR und SZ schaltet sich nun der Bundesrechnungshof ein.

Andere Standorte wie Ulm, Salzgitter, Dresden oder Augsburg hatten sich ebenfalls beworben. Manche hatten dabei in einer Bewertung des Fraunhofer-Instituts zunächst sogar besser abgeschnitten als Münster. Münster liegt allerdings in unmittelbarer Nachbarschaft zu Ministerin Karliczeks Wahlkreis. Übrigens: Das 500 Millionen Euro teure Forschungszentrum wird mit Steuergeld finanziert.

Ministerin Karliczek war zuletzt auch innerhalb der eigenen Partei mit Rücktrittsforderungen konfrontiert worden. Mit Blick auf die Vorwürfe kritisierte die baden-württembergische Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) in der Stuttgarter Zeitung: „Wenn sich das bestätigt, worauf alles hindeutet, ist Karliczek als Bundesforschungsministerin nicht mehr tragbar.“

Vollverlinkte TRD Beitragsversion

Unter Strom: Noch sind viele Hindernisse aus dem Weg zu räumen, damit Deutschlands Taxi-Flotten ihren Dienst elektrisch verrichten können.
Umstritten: Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU).
Autor:

Heinz Stanelle aus Köln

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