CSU Chef Söder fürchtet Konkurrenz
Die Grünen gestoppt, nicht aber die Freien Wähler

Sichtlich nervös warnte CSU-Chef Markus Söder am Rande einer Parteiveranstaltung in Gmund am Tegernsee, vor einem schlechten abschneiden seiner Partei. Die CSU kommt derzeit in Umfragen nur noch auf knapp 36%. Mit dem Erstarken der Grünen hat Söder sich offenbar abgefunden: "Der grüne Höhenflug ist gestoppt", sagt Söder. Größere Sorgen bereitet ihm, dass das bürgerliche Lager zersplittern könnte.

Die CSU fürchtet besonders Zweitstimmen für die Freien Wähler, die zu "Zufallsmehrheiten" führen könnten, wie Söder es beschreibt. Laut Umfragen könnten die Freien Wähler in Bayern sogar zweistellig werden.

Von „Zufallsmehrheiten“ wollen die Freien Wähler hingegen nichts wissen, sondern sehen sich eher in der Rolle des „Königsmachers“. Freie Wähler Chef Hubert Aiwanger sieht gute Chancen für seine Partei, in ganz Deutschland kräftig zulegen zu können. Die Freien Wähler stünden für eine pragmatische Politik der Mitte, für eine Politik mit gesundem Menschenverstand: „Wir wollen verhindern, dass Frau Baerbock Bundeskanzlerin wird“. Stattdessen müsse eine Koalition der Mitte geschmiedet werden, in der die Kommunen einen hohen Stellenwert bekommen“, kontert Aiwanger die Befürchtungen von Markus Söder, dem es wohl mehr um Macht und Einfluss seiner bayerischen „Regionalpartei“ gehe, als um vernünftige Mehrheiten im Bund. Die Freien Wähler treten in ganz Deutschland zur Bundestagswahl an, so auch in NRW. In Köln sind sie in allen vier Wahlkreisen mit Kandidaten am Start.

(Quelle: myheimat / Pressedienst Ostbayern)

Autor:

Torsten Ilg aus Köln

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