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Ein besserer Verkehrsfluss in der Stadt soll sich mindernd auf die Schadstoff-Emissionen auswirken

Im Bild: Ein Miniatur-Version des Kölner Doms aus Autoteilen des Aktionskünstlers HA Schult. In Köln oder Hamburg zeigt die Tachonadel oft nicht höher als 38 km/h. Im Gegensatz dazu zählen Bremen und Dresden mit jeweils 42 und 41 km/h zu den Spitzreitern beim Verkehrsfluß in der City.
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  • Im Bild: Ein Miniatur-Version des Kölner Doms aus Autoteilen des Aktionskünstlers HA Schult. In Köln oder Hamburg zeigt die Tachonadel oft nicht höher als 38 km/h. Im Gegensatz dazu zählen Bremen und Dresden mit jeweils 42 und 41 km/h zu den Spitzreitern beim Verkehrsfluß in der City.
  • Foto: © Ford / TRD mobil
  • hochgeladen von Heinz Stanelle

(TRD/MID) Es gibt Studien, die sollte so mancher Politiker auf sich wirken lassen, bevor er laut über ein Tempolimit nachdenkt. Egal, ob auf Autobahnen, Landstraße oder in Städten. Ein Paradebeispiel dafür ist die gemeinsame Untersuchung von BVL.digital und HERE Technologies.

Da geht es nämlich um die Fragen: Wie schnell fließt der Straßenverkehr in deutschen Städten? Welche Städte sind schnell und welche besonders langsam? Wie verändert sich der Verkehrsfluss im Tagesverlauf? Die Basis der Studie sind 58 Milliarden Verkehrsdatenpunkte.

Mit 35,6 km/h im Tagesdurchschnitt auf den Hauptverkehrsadern fließt der Verkehr in der nordrheinwestfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf in ganz Deutschland am langsamsten. Aber auch in Köln, Stuttgart, Frankfurt oder Hamburg zeigt die Tachonadel nicht höher als 38 km/h. Im Gegensatz dazu zählen Bremen und Dresden mit jeweils 42 und 41 km/h zu den Spitzreitern. Blickt man auf die nachmittägliche Rushhour, scheint sich in ganz Deutschland bereits ein Tempo von 30 km/h etabliert zu haben. In Berlin und Frankfurt bewegt sich der Verkehr teilweise sogar nur mit 17 km/h.

Noch eine Erkenntnis der Studie sollten sich Politiker hinter die grünen Ohren schreiben: Ein besserer Verkehrsfluss in der Stadt wirkt sich mindernd auf die Schadstoff-Emissionen aus. Als direkter Effekt reduziert eine höhere städtische Geschwindigkeit deutlich die Emission von Kohlendioxid, Stickoxid und Feinstaub. Als indirekter Effekt kann eine höhere Geschwindigkeit ermöglichen, Fahrzeugkapazitäten im KEP-Verkehr (Kurier- Express und Paketdienste) einzusparen.

Alle Ergebnisse der Studie stehen auf der Webseite acceleratingurbanlogistics.com zur Verfügung. Zusätzlich gibt es dort Videointerviews mit Logistikexperten sowie ein Tool, mit dem Lieferrouten in unterschiedlichen Städten simuliert werden können.

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Im Bild: Ein Miniatur-Version des Kölner Doms aus Autoteilen des Aktionskünstlers HA Schult. In Köln oder Hamburg zeigt die Tachonadel oft nicht höher als 38 km/h. Im Gegensatz dazu zählen Bremen und Dresden mit jeweils 42 und 41 km/h zu den Spitzreitern beim Verkehrsfluß in der City.
Ob’s an den vielen Brücken liegt? Mit 35,6 km/h im Tagesdurchschnitt auf den Hauptverkehrsadern fließt der Verkehr in der NRW Landeshauptstadt im Städtevergleich am langsamsten.
Autor:

Heinz Stanelle aus Köln

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