Klinikum Solingen/Leverkusen
Klinikum-Mitarbeiter protestieren gegen Outsourcing

Lautstarke Proteste vom dem Solinger Klinikum
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Lautstarke Proteste gegen die Auslagerung verschiedener Abteilungen sowie die geplante Verbundlösung mit Leverkusen, fanden vor dem Klinikum in Solingen statt.

Die Gewerkschaft Verdi hatte am Mittwoch, 3. Juli 2019, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Städtischen Klinikums Solingen sowie des Klinikums in Leverkusen zu einer "aktiven Mittagspause" eingeladen.

In Solingen veranstalteten mehr als 100 Beschäftigte vor dem Haupteingang des Klinikums ein lautstarkes Trillerpfeifenkonzert und hielten Transparente hoch mit der Aufschrift - >Outsouring - Nicht mit uns!!< oder >Kein Ausbluten im Klinikverbund!!<.

Till Düwel, Gewerkschaftssekretär von Verdi (Bezirk Düssel-Rhein-Wupper), sprach sich in seiner Begrüßungsrede dafür aus, ein klares Signal gegen die Auslagerung von einzelnen Abteilungen (Wäscherei, Radiologie, Labor, und Pathologie) zu setzen und appellierte an den Aufsichtsrat des Klinikums in Solingen, den Rat der Stadt und den Oberbürgermeister, Tim Kurzbach (SPD).

Matthias Dargel, kaufmännischer Interim-Geschäftsführer des Klingenstädter Klinikums sagte kurz zuvor: ,,Das letzte wirtschaftliche Jahr des Klinikums Solingen war wieder erheblich negativ und die Situation ist heute unverändert." Genaue Zahlen dazu und eventuelle Beschlüsse des Aufsichtsrates wird Dargel am Mittwoch, 10 Juli 2019, im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt geben.

Vor dem Klinikum in Leverkusen beteiligten sich rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Protesten. Mit Transparenten und Schildern wollten sie Flagge zeigen, bevor über einen neuen Haustarifvertrag entschieden wird.

Die Verbund-Verhandlungen mit Solingen wurde vom Geschäftsführer des Klinikums Leverkusen, Hans-Peter Zimmermann sowie vom Oberbürgermeister der Stadt Leverkusen, Uwe Richrath (SPD) am 27. Juni auf Eis gelegt. Zur Begründung - "Weil es in der Klingenstadt mit den Entscheidungen nicht voran geht."

Aus Solingen kam die Antwort: "Wir werden am vereinbarten Fahrplan festhalten und stehen weiterhin zur Verbundlösung."

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