Einparkhilfe nachrüsten: So geht's

Im Gegenzug dazu werden die Autos immer größer und ausladender. Neue Modelle sind bereits meistens werksseitig mit einer Einparkhilfe ausgestattet. Das alte und größere Modell lässt sich jedoch mit wenigen Handgriffen mit einer Einparkhilfe nachrüsten, wie nachfolgend beschrieben wird:

So funktioniert der Einbau

Die einfachste und gleichzeitig preiswerte Variante für den Einbau einer Einparkhilfe besteht im Austausch des rückseitigen Nummernschildhalters. Denn nur für das Einparken und Rangieren wird die Sicht nach vorne nicht unbedingt mit Sensorüberwachung besser.

Im ersten Schritt wird das aktuelle Kennzeichen mit darunter befindlichem Halter abgeschraubt. Der bisherige Halter hat ausgedient. Der neue Kennzeichenhalter mit integriertem Abstandswarner kommt nun zum Einsatz. Die Verschraubung wird an der genau gleichen alten Stelle vorgenommen. Es muss keine Verkabelung mühsam durch das Fahrzeug nach vorne stattfinden.

Ein Signal gelangt per Funk an das in Sichtweite des Fahrers installierte Display mit integriertem Lautsprecher, wo sowohl optisch als auch akustisch die Warnung erfolgt.

Zur Stromversorgung der einzelnen Komponenten

Der Kennzeichenhalter wird mit einem Akku betrieben, der mehrere Monate hält und jederzeit leicht nachgeladen werden kann. Das im Fahrzeug installierte Display bekommt seine Versorgung durch einen in jedem Fahrzeug vorhandenen 12-V-Anschluss.

Eine solche Installierung kostet etwa 30 Euro und nur wenig Zeit. Sie ist gerade bei alten Fahrzeugen, die nicht mehr viele Jahre betrieben werden, eine vernünftige Investition.

Welche weiteren Einparkhilfen sind auf dem Markt erhältlich?

So wie es werksseitig bereits bei neueren Fahrzeugen Standard ist, können auch Rückfahrsensoren nachträglich in die hintere Stoßstange eingebaut werden. Hier ist aber mit einem deutlichen Aufwand an Arbeit und Fingerfertigkeit zu rechnen.

Einbau der Einparkhilfe

Im ersten Schritt muss die gesamte hintere Stoßstange vom Fahrzeug abmontiert werden. Jetzt sind exakt zu positionierende Löcher vorzubereiten, in die die vier Sensoren später eingesetzt werden. Die Sensoren sind entweder schwarz oder silber und auf den häufig in der Autofarbe lackierten Stoßstangen sehr auffällig.

Die eingesetzten Sensoren sind mit einer Verkabelung über dazugehörige Steuergeräte mit der Fahrzeugstromversorgung zu verbinden. Alles miteinander gelangt zum Display, wo evtl. noch ein Lautsprecher zu verkabeln ist.

Auch dieses System beginnt bei etwa 30 Euro, verlangt aber Mut zum Zerschneiden der Stoßstange und wirklich Erfahrung beim Einbau solcher Besonderheiten. Am Ende sind sicherlich mehr als zwei Hände beim Wiederanbringen der nunmehr verkabelten Stoßstange nötig.

Sonstige Kameras mit Aufnahmefuntkion

Nur ein paar Namen von weiteren Einparkhilfen, die hier nicht "eingebaut" werden. 
Es sind unter anderm auch Rückfahrkameras zum Selbsteinbau erhältlich. Diese nehmen zudem während der Fahrt, wenn dies gewollt ist, den rückwärtigen Verkehr auf. In einer möglichen Unfallsituation durchaus ein zusätzlich zu bedenkender Aspekt.

Smart Mirror, Funk Einparkhilfe mit Farbdisplay oder FenSens-Smart Wireless Parksensor sind klingende Begriffe mit dem gleichen Ergebnis. Sie sind vom Arbeitsaufwand und Anschaffungspreis her sehr unterschiedlich und helfen alle beim Einparken.

Autor:

Annalena Schwarzer aus Leverkusen

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