Arbeit in der Corona-Zeit
Studentenjobs: Welche Möglichkeiten gibt es während Corona?

Viele junge Menschen im Rheinland finanzieren sich ihr Studium durch einen seriösen Nebenjob. Aufgrund der aktuellen Corona-Krise haben viele Studenten jedoch ihren Nebenjob verloren und sind nun auf der Suche nach einer Tätigkeit, die sie möglichst von Zuhause aus erledigen können. Aber wie findet man am einfachsten einen passenden Studentenjob?

Warum ist die Finanzierung des Studiums oft ein Problem und welche Kosten sind besonders hoch?

Wer als Student sein Studium nicht von den Eltern oder einer Institution bezahlt bekommt, muss in der Regel einen Nebenjob annehmen, um die meist hohen Kosten zu stemmen. Zwar gibt es in Deutschland keine Studiengebühren, allerdings muss jeder Student einen Semesterbeitrag zahlen, der zwischen 85 EUR und 290 EUR pro Semester liegt. Hinzu kommen dann noch die Kosten für das Lernmaterial, Notebook, PC sowie Drucker für Studenten, sowie die allgemeinen Lebenshaltungskosten wie Essen und Miete, sodass letzten Endes kaum noch Geld für etwaige Freizeitaktivitäten übrigbleibt. Im Durchschnitt muss jeder Student monatliche Kosten in Höhe von 670 EUR bis 1.175 EUR zu stemmen. Selbst wenn der Bezug von BAföG nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz möglich ist, entpuppt sich die Finanzierung des Studiums für zahlreiche junge Studierende als großes Problem.

Warum sind durch die Corona-Krise viele klassische Studentenjobs weggefallen und welche Auswirkungen hat das für den einzelnen Studenten?

Aktuell sind die finanziellen Nöte unter Deutschlands Studenten sehr groß: Rund 68 Prozent der mehr als 2,9 Millionen Studierenden sind neben der Vorlesungszeit auf das Geld aus ihrem Nebenverdienst angewiesen, wie eine Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes zeigt. Doch aufgrund der Corona-Krise sind nun viele klassische Studentenjobs weggefallen, sodass zahlreiche Studenten mit finanziellen Sorgen zu kämpfen haben und nicht mehr wissen, wie sie den nächsten Semesterbeitrag aufbringen sollen, um ihr Studium fortzusetzen. Für die meist jungen Menschen ist dies eine große Belastung, sodass in der Folge sogar die Leistungen im Studium nachlassen können.

Welche Studentenjobs waren bislang besonders attraktiv und warum ist durch Corona jetzt meist Wechsel nötig?

Die Auswirkungen der Corona-Krise zeigen sich zwar in verschiedenen Branchen, allerdings sind sie im Gastronomie-, Tourismus- und Hotelgewerbe besonders groß. So haben in den vergangenen Monaten viele Studenten ihre Jobs als Kellner, Taxifahrer oder im Housekeeping verloren. Aber auch Tätigkeiten, in denen der direkte Kontakt zu fremden Menschen notwendig ist, wie beim Baby- oder Haustiersitter und als Alltagsbegleitung für Senioren, sind durch Corona einfach weggebrochen. Nicht zuletzt mussten aufgrund der vorübergehenden Schließungen durch Corona viele Einzelhändler die fest angestellten Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken und Mini-Jobber entlassen, um finanziell über die Runden zu kommen. Im Hinblick auf den Nebenjob müssen sich in der Folge nun viele Studenten neu orientieren, damit weiterhin die Finanzierung des Studiums sichergestellt ist.

Worauf kommt es bei einem Studentenjob von Zuhause aus an und welche Möglichkeiten gibt es?

Ein Studentenjob, der von Zuhause aus erledigt werden kann, ist in Krisenzeiten mitunter die sicherste Variante, die Finanzierung des Studiums sicherzustellen. Recherchen im Internet ergeben zahlreiche Angebote, wobei nicht jedes Stellenangebot auch Seriosität offeriert. Doch es gibt auch viele gute Optionen, um Geld von Zuhause aus zu verdienen. So können Studenten beispielsweise als Werbetexter tätig werden und durch das Verfassen von Texte für Blogs, Online-Magazine oder Firmenwebseiten das Studium finanziell absichern. Wer mit einem sicheren Sprachgefühl punktet, kann zudem als Lektor oder Übersetzer tätig werden. Auch das Telefonmarketing oder Meinungsumfragen eröffnen aktuell gute Chancen in der Heimarbeit. Technisch begabte Studenten können hingegen der Kreativität als Grafik- oder Webdesigner freien Lauf lassen. Die Corona-Krise hat aber auch Möglichkeiten eröffnet, die bis vor einigen Monaten kaum denkbar gewesen wären. So kann man aktuell auch als Online-Nachhilfelehrer tätig werden und virtuelle Nachhilfestunden geben. Eine weitere Option ist die Erstellung spezieller Lehr-Videos.

Wie findet man am einfachsten passenden Studentenjob?

Schon während des Studiums haben Studenten im Rheinland die Möglichkeiten, spannenden Tätigkeiten nachzugehen, die mit einer guten Bezahlung locken. Um einen passenden Job zu finden, gibt es viele Varianten, wobei die Recherche im Internet sicherlich die schnellste und einfachste Möglichkeit darstellt. Hier können Studenten auf speziellen Online-Jobbörsen nach geeigneten Stellenanzeigen suchen oder auch die Angebote auf verschiedenen Firmenwebseiten durchforsten. Zudem erhält man im Internet zahlreiche Tipps zu den rechtlichen Vorgaben eines Studentenjobs. Aber auch abseits des Internets finden sich immer wieder geeignete Jobs, die sich sowohl für Studenten eignen als auch von Zuhause aus erledigt werden können. So sind unter anderem auch Lokalzeitungen gute Quellen, um sich über die aktuelle Joblage auf dem Laufenden zu halten.

Autor:

Fr. Meier aus Leverkusen

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