Deutscher Meistertitel für Männer 60

Das siegreiche TSV-Team, von links: Gerd Gläser, Detlef Cymera, Helmut Schmitt, Rolf Strack, Frank Schmidt, Harald Damovsky, Conni Frömmel, Leo Forstmeier
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  • Das siegreiche TSV-Team, von links: Gerd Gläser, Detlef Cymera, Helmut Schmitt, Rolf Strack, Frank Schmidt, Harald Damovsky, Conni Frömmel, Leo Forstmeier
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Leverkusen. In souveräner Manier holten die Männer 60 des TSV Bayer 04 nach dem DM-Titel in der Halle auch die Meisterschaft auf dem Feld. Bei der Deutschen Meisterschaft in Üchtelhausen bei Schweinfurt gab das Team mit Rolf Strack, Detlef "Müller" Cymera, Harald Damovsky, Cornelius "Conni" Frömmel, Leonhard Forstmeier, Frank Schmidt, Helmut Schmitt und Gerd Gläser nur einen Satz ab.

Die härtesten Brocken warteten gleich zu Beginn der Vorrunde auf die Farbenstädter. Zuerst traf man auf den ESV Rosenheim, dem man im Endspiel bei der Hallen-DM gegenüber stand. So begegnete man dem Gegner von Anfang an mit dem notwendigen Respekt. Doch das TSV-Team legte los wie die Feuerwehr, während der ESV nicht richtig ins Spiel fand. Beim 11:5 und 11:4 gab es zu keinem Zeitpunkt Schwierigkeiten für die TSV-ler.

Auch im Spiel gegen den Titelverteidiger Ahlhorner SV lief anfänglich alles nach Plan. Der erste Satz ging mit 11:7 relativ deutlich an das Bayer-Team. Auch im zweiten Satz lag der TSV anfänglich in Front. Doch plötzlich setze leichter Regen ein. Ahlhorn kam mit diesen geänderten Bedingungen etwas besser zurecht und kämpfte sich wieder heran. So ging der Satz in die Verlängerung, in der sich Bayer 04 mit 11:13 geschlagen geben musste.

Nächster Gegner war der letztjährige DM-Ausrichter SV Kubschütz. In diesem Spiel gab es beim 11:7 und 11:6 zu keinem Zeitpunkt Probleme für den TSV.

Letzte Kontrahenten am Samstag waren die Gastgeber von der DJK Üchtelhausen, der vermeintlich leichteste Vorrundengegner. Doch schon im ersten Satz fand der TSV Bayer nicht richtig ins Spiel. Unnötige Fehler auf der eigenen Seite und eine überdurchschnittliche Leistung von Üchtelhausen sorgten dafür, dass der Satz nur knapp mit 11:8 gewonnen wurde. Wer im zweiten Satz auf eine Wende zum Besseren gehofft hatte, sah sich jedoch enttäuscht. Das Bayer-Spiel blieb fehlerträchtig und so ging der Satz sogar in die Verlängerung. Hier hatte der TSV dann mit 13:11 das bessere Ende für sich.

Am Sonntagmorgen wurde die Vorrunde mit dem Spiel gegen den MTV Oldendorf fortgesetzt. Hier zeigten sich die Farbenstädter von Beginn an voll ausgeschlafen und gewannen das Spiel mit 11:5 und 11:4.

Letzter Vorrundengegner war der TV Elsava Elsenfeld. Das Bayer-Team benötigte noch einen Satz für den Gruppensieg. Da sich auch Elsenfeld bereits sicher für das Halbfinale qualifiziert hatte, plätscherte das Spiel ein Wenig vor sich hin. Elsenfeld tat nur das Nötigste und auf Seiten des TSV Bayer gab es die Gelegenheit, dass auch die Ergänzungsspieler Einsatzzeit bekamen. Letztendlich ging das Spiel mit 11:7 und 11:8 an die Farbenstädter.

Als Gruppenerster stand das TSV-Team im Halbfinale und traf dort wieder auf den ESV Rosenheim. Obwohl Bayer 04 als Favorit in das Spiel ging, sorgte der ein oder andere Eigenfehler zu viel dafür, dass Rosenheim immer auf Tuchfühlung blieb. Beim 10:9 entwickelte sich ein spektakulärer Ballwechsel, den der TSV zum 11:9 Satzgewinn nutzen konnte. Im zweiten Satz konnte das Bayer-Team dann seine Leistung stabilisieren, während Rosenheim sein Pulver offensichtlich verschossen hatte. Mit 11:4 wurde das Finale sicher erreicht.

Endspielgegner war der Ahlhorner SV. Gewarnt durch den Satzverlust in der Vorrunde ging Bayer 04 von Anfang an voll konzentriert zur Sache. Beim 5:0 für Bayer nahm Ahlhorn eine Auszeit, aber auch die konnte das Blatt nicht wenden. Beim 10:3 hatte Bayer sieben Satzbälle und holte sich den Satz letztendlich mit 11:5. Im zweiten Satz lief es dann genau anders herum. Ahlhorn führte 4:0 und der TSV Bayer rettete sich in eine Auszeit. Und diese Pause hatte den gewünschten Effekt. Bayer 04 schaffte das 4:4. Im Anschluss wogte das Spiel bis zum 6:7 hin und her, doch dann legte der TSV eine Serie von fünf Punkten hin und holte sich den Sieg mit 11:7.

Nach dem Titel in der Halle war damit auch er Feldtitel unter Dach und Fach. Da ein Großteil der Spieler auch bei den Männern 55 antritt, ist das nächste Ziel die Titelverteidigung bei der Deutschen Meisterschaft Anfang September in Hamburg.

Bericht: Frank Schmidt

https://www.tsvbayer04.de/sportangebote/faustball/

Das siegreiche TSV-Team, von links: Gerd Gläser, Detlef Cymera, Helmut Schmitt, Rolf Strack, Frank Schmidt, Harald Damovsky, Conni Frömmel, Leo Forstmeier
Autor:

Niklas Hodel aus Leverkusen

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