Ein paar Gedanken über Katzen
Katzen sind spannend und entspannend zugleich

Naseweis und Neroli - ein Herz und eine Seele
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  • Naseweis und Neroli - ein Herz und eine Seele
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Wer mit einer Katze leben darf weiß: Katzen sind schon echte Persönlichkeiten. Irgendjemand sagte mir mal, dass Katzen immer den gleichen, langweiligen Gesichtsausdruck hätten. Von wegen! Bei allen meinen Katzen erkenne ich sofort ob sie gute oder schlechte Laune haben. Schau mir in die Augen Kleines... sage ich da nur. Sind die Pupillen der Katze eng gestellt dann Vorsicht; besser nicht kraulen. Kniept sie mir ruhig zu dann hält sie gerade ihre Meditation. Das Zucken eines Ohres oder ein leichter geschlitzter Blick zeigt mir, dass sie doch aufmerksam verfolgt was um sie herum geschieht. Die Katze sucht sich ihr Zuhause gerne selbst aus. Als Mensch kriegt man auch nichts geschenkt, man muss sich schon etwas anstrengen, damit die Katzen an uns Gefallen finden. Manchmal lächelt eine Katze auch, besonders gut zu sehen, wenn man sie im Profil beobachtet. Hält sie gerade Siesta und Mensch will was von ihr bekommt man einen gelangweilten, müden Gesichtsausdruck entgegengestreckt. Gähnen ist die Steigerung des Desinteresses. Was jetzt spielen? Du spinnst ja wohl. Ich will jetzt lieber schlafen. Dann kann Katze äußerst entspannte Haltungen annehmen, auf dem Rücken liegen, die Pfoten hochstrecken, ah! Die Gesichtszüge entgleiten, ein leichtes Schnarchen, ein Zucken der Pfoten verrät die Traumwelt der Katzen, ihre wilden Jagden...

Herrlich entspannend für uns Menschen ist es ihnen dabei zuzusehen, ganz leise zu sein, um sie ja nicht zu stören. Da vergisst man doch gerne verkratzte Türrahmen, Tapeten die in Fetzen hängen. Manche Katzen können Haustüren öffnen, auch Küchenschranktüren oder Milchtöpfchen umschmeissen, schmeckt doch soo gut. Katzen hassen geschlossene Türen und auch sonst suchen sie gerne ein Ventil um ihren Frust abzubauen. Miau! Miaaauu! Lautes Rufen wenn der Mensch mal wieder auf den Ohren liegt. Bei Freigänger-Katzen ist es selbstverständlich dass man die Tür öffnet, wenn sie von ihren Touren zurückkommen. Da kann man doch nicht laut Staub saugen! Inzwischen gibt es sogar Meldesysteme mit akustischen Signalen, die die Rückkehr der Katzen anzeigen. Da muss die Katze aber auch mitmachen und ein Halsband tragen, ob sie das wohl anbehält ist fraglich. Besser ist wenn Frauchen oder Herrchen ständig nach ihr Ausschau halten.

Ach wie würde man sie und ihre vielen liebenswerten kleinen Macken vermissen wenn sie mal nicht zurückkommen würden. Wer sollte dann noch die feuchte Badewanne ausschlecken oder am Wasserhahn trinken? Oder das Futter durch die ganze Wohnung verschleppen? Oder an Dinge lutschen, die nicht dafür gedacht waren? Oder gar die mühsam aufgezogenen Pflanzen zernagen? An der Brille kauen? Katzen sind wunderbar selbständig und nicht bestechlich. Sie tun einfach was sie wollen. Wen kümmert es, dass wir wunderbares Spielzeug mitgebracht haben? Wo doch ein Karton Beine bekommen kann? Päckchen bekommen? Heissa, im Verpackungsmaterial zerfetzen sind sie Weltmeister. Und das Strickzeug ist erst interessant, die Schnürchen kann man ja um alles wickeln, herrlich! Abenteuerlustige Katzen sind experimentierfreudig. Kartons zerreissen, Blumentöpfe umschmeissen, da fühlt man sich doch fast Pudelwohl. Na ja den Pudel können wir streichen. Im Karton kann man auch einfach herrlich chillen. Da drin ist es warm, man kann mal ab und zu kratzeln, sich strecken und recken über den Rand hinaus... Es kann ruhig ein kleiner Kuschelkarton sein. Oder ist da ein kleiner Spalt im Schrank offengeblieben? Längeres Rufen bleibt da erfolglos. Wo der Kopf durchpasst, geht die Katze durch. Da liegen herrliche Wollschals, hmm.... knet, greif, reiss.... da bleiben die Samtpfoten gerne lange Zeit über verschwunden. Wenn ihnen danach ist tauchen sie wieder auf und möchten ihre Streicheleinheiten bekommen. Und mal ehrlich, wer kann da schon nein sagen wenn sie ihre Lieblingsmenschen locken?

Nachts sehen Katzen besonders gut, vor allem unsere Zehen, die evtl. aus der Decke hervorlugen. Wie toll kann man schnurrend daran knabbern. Ach was fällt den lieben Tierchen nicht alles ein, damit wir sie einfach weiter lieben können. Und wer sagt, dass Katzen keine Gefühle haben irrt. Unser Kater Naseweis und Kätzin Neroli sind unzertrennlich, er beschützt sie, sie putzen sich gegenseitig und kuscheln gemeinsam. Wozu einzeln streunen, wo doch gemeinsam flanieren viel schöner ist. Man beachte die Schwanzhaltung der beiden, die Spitzen formen ein Herz. Wenn das nicht echte Katzenliebe ist!

Autor:

Stefania Herod aus Nümbrecht

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