Segmüller Pulheim: Jede*r Mitarbeiter*in ist wichtig!
Ein Interview mit Hilal Aydin

Meine beste Freundin Hilal Aydin und Geschäftsleiter Jürgen Hallbauer vor Segmüller Pulheim.
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  • Meine beste Freundin Hilal Aydin und Geschäftsleiter Jürgen Hallbauer vor Segmüller Pulheim.
  • Foto: Anja Fiedler - mit freundlicher Genehmigung von Hilal Aydin, Jürgen Hallbauer und Segmüller
  • hochgeladen von Sandra Fiedler

Im Möbelhaus Segmüller in Pulheim gibt es viele Mitarbeiter*innen in den unterschiedlichsten Bereichen. Zu wenig Beachtung finden dabei meist die Aushilfskräfte, welche oft Schüler*innen oder Studierende sind, die sich etwas dazu verdienen möchten. Eine Mitarbeiterin bei Segmüller Pulheim ist meine beste Freundin Hilal Aydin. Hilal hilft immer samstags beim Verpacken an der Kasse. Viele empfinden die Arbeit der Aushilfen als unwichtig oder langweilig, jedoch verdienen auch sie Wertschätzung. Sie helfen dabei an den Kassen für Ordnung und einen zügigen Ablauf zu sorgen. Auch die kleinsten Aufgaben sind wichtig, unterstützen den Betrieb und dienen dem Service der Kundschaft. Daher nahm ich mir die Zeit Hilal und ihre Tätigkeit genauer zu betrachten. Wie erlebt sie ihre Arbeit?

Näheres dazu im folgenden Interview:

1. Warum hast du dich entschieden bei Segmüller in Pulheim zu arbeiten?
„Ich war ja schon vorher bereits Kundin bei Segmüller und habe mir dort z.B. auch einen Schreibtischstuhl geholt, mit dem ich sehr zufrieden bin. Dann habe ich mal an der Info nachgefragt, ob Segmüller nach einer Aushilfskraft sucht. Die Rezeption hat mir dann mitgeteilt, dass momentan Verpacker*innen gesucht werden. Daraufhin habe ich mich dann beworben und ich fand es ehrlich gesagt richtig nett, dass mir auch der Eingang meiner Bewerbung bestätigt wurde. Ich hatte mich nämlich auf mehrere Stellen auch woanders beworben und keiner hat zurückgemeldet, ob meine Bewerbung angekommen ist oder nicht. Ich habe mich sehr gefreut, dass Segmüller später auch Interesse an meiner Mitarbeit hatte und mich zu einem Vorstellungsgespräch und einem Probetag eingeladen hat. Das habe ich dann auch gemacht und es hat mir sehr gut gefallen. Mir wurden auch die wichtigsten Sachen gezeigt, was das Verpacken und die Kasse betrifft. Ich persönlich muss aber zugeben, das mir das Verpacken mehr Spaß gemacht hat als das Kassieren.“

2. Wie lange bist du schon im Team von Segmüller dabei?
„Seit Juli 2019. Ich muss auch ganz ehrlich sagen, dass ich mich ziemlich gefreut habe, als mein Vertrag verlängert wurde, da ich echt nette Kolleginnen und Kollegen habe. Vor allem diejenigen, die mit mir schon 2019 und auch jetzt gearbeitet haben, kenne ich jetzt schon so viel besser, eben dadurch, dass man so viel miteinander gesprochen hat.“

3. Welche Tätigkeiten führst du aus?

„Da gibt es einmal die Tätigkeiten, die ich vor Corona durchgeführt habe und jetzt die Tätigkeiten, die ich während Corona durchführe. Vor Corona musste ich neben dem Verpacken selbst auch die Körbe in die jeweiligen Etagen bringen und manchmal auch morgens, wenn ich die Frühschicht hatte (also von 10 bis 15 Uhr), die Körbe und die Trolleys in den jeweiligen Etagen an den jeweiligen "Stationen" verteilen. Und jetzt, während Corona, ist es eher so, dass ich sie einfach vor die Tür stelle, wo dann die Kundinnen und Kunden sich die Trolleys nehmen können. Mittlerweile dürfen sie auch wieder die Körbe benutzen, allerdings müssen sie diese selbst desinfizieren.
Abgesehen davon ist meine Hauptbeschäftigung das Verpacken der Einkäufe an der Kasse oder auch mal z.B., wenn kein Preis an der Ware ist, in der Abteilung nachzuschauen und nach dem Preis zu fragen, wenn sich die Ware im Erdgeschoß befindet. Gerade in der Weihnachtszeit kann es öfter passieren, dass keine Etikette auf dem Artikel klebt, dann schauen wir, ob wir nochmal den gleichen Artikel finden, den wir dann zur Kasse bringen, damit der Preis eingescannt werden kann.“

4. Welche Abteilung findest du am interessantesten?
„Ich muss ehrlich zugeben, dass ich die Deko-Abteilung sehr gerne mag. Ich finde es nämlich echt toll, was da alles so ist. Da gibt es schon einige interessante Artikel und oft, wenn eine Kundin oder ein Kunde irgendwas Cooles kauft, frage ich sie/ihn erstmal von wo sie/er es hat."

5. Was macht dir bei deiner Arbeit am meisten Spaß?

„Dieses Jahr vor dem Samstag vor Nikolaus war es z. B. so, dass wir Schokonikoläuse an alle Kundinnen und Kunden verteilen konnten, also einer pro Einkauf eigentlich, aber wenn Kinder dabei waren, bekamen die Familien pro Kind einen Schokonikolaus. Natürlich mussten wir immer vorher fragen, ob das Kind überhaupt Schokolade annehmen darf, weil es ja z.B. sein kann, dass es bereits schon zu viel Süßes gehabt hat. Und ich fand das echt süß, wie die Kinder sich über die Schokonikoläuse gefreut haben und ich fand es dann auch immer total lieb, wenn sich die Kundinnen und Kunden bedankt haben. Manche Leute haben sich so gefreut und gesagt: „Das ist aber lieb. Danke.“ Ich finde es auch allgemein immer nett, wenn sich Kundinnen und Kunden bei einem bedanken. Denn im Grunde hat man ja nur seine Arbeit gemacht. Ich habe die Einkäufe einfach nur für sie verpackt und sie bedanken sich dafür. Das ist dann wirklich ein sehr schöner Moment für mich oder wenn mir jemand sagt, dass ich gut verpackt habe. Ich freue mich dann sehr darüber, weil es mir zeigt, dass ich meine Arbeit gut mache.
Was ich auch ganz toll finde ist, wenn du dich mit einer neuen Kollegin oder einem neuen Kollegen total gut verstehst oder diese auch bereits kennst, und du siehst diese dann wieder und kannst dich ganz nett mit denen unterhalten. Natürlich muss man sich trotzdem auf seine Arbeit konzentrieren, das ist ganz klar, aber gemeinsam mit netten Kolleginnen und Kollegen macht die Arbeit dann aber eben noch mehr Spaß.
Dann habe ich noch eine Kollegin, die so gut mit Kindern und Hunden umgehen kann, was ich immer echt berührend und schön mitanzusehen finde. Das ist immer ein schöner Moment, wenn sie z.B. mit einem Kind spricht und einfach ein paar Fragen stellt und das Kind dann echt niedlich antwortet.
Was ich auch immer ganz toll finde ist, wenn eine Kundin oder ein Kunde mich zum Lachen bringt. Wenn ich z.B. am Ende meiner Schicht bin und merke, mir geht so langsam die Energie aus und dann kommt diese eine Kundin oder dieser eine Kunde, der einen Witz reißt, der mich so zum Lachen bringt, dass es mir in dem Moment wieder bessergeht.“

6. Was hast du für Tipps beim Verpacken? Wie hast du das Verpacken erlernt und hast du eine persönliche Methode beim Verpacken?
„Die Frage finde ich schwierig zu beantworten. Meine persönliche Meinung ist einfach, dass jeder seine eigene Methode hat, die sie/er auch irgendwie mit der Zeit selbst entwickelt. Mein Tipp: Verpacke so wie du meinst.“

Im Anschluss an das Interview mit Hilal hatte ich noch die Gelegenheit mit dem Geschäftsleiter von Segmüller Pulheim, Jürgen Hallbauer, zu sprechen. Er hatte sich extra Zeit für ein Foto mit Hilal genommen. Er erklärte, dass Aushilfskräfte wie Hilal für das Möbelhaus sehr wichtig seien, um die Spitzen an frequenzstarken Tagen (Samstage, Weihnachtszeit usw.) abzudecken und die Kundinnen und Kunden zügig zu bedienen.
Ich bedanke mich an dieser Stelle nochmal bei Hilal für das Interview und hoffe, dass sie weiterhin gute und spannende Erfahrungen bei Segmüller sammelt. Auch bei Herrn Hallbauer möchte ich mich für die Zeit, die er sich genommen hat, bedanken.
Vielleicht treffen Sie Hilal ja beim nächsten Segmüller-Einkauf auch beim Verpacken an der Kasse.

Herzliche Grüße

Sandra Fiedler

Autor:

Sandra Fiedler aus Pulheim

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