Wildkräuterlehrpfad in Pulheim-Orr
Wildkräuter - gesund und insektenfreundlich

Josef Schröder freut sich über den Wildkräuterlehrpfad von Petra Renner auf dem Gelände des Heinenhofs.
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  • Josef Schröder freut sich über den Wildkräuterlehrpfad von Petra Renner auf dem Gelände des Heinenhofs.
  • Foto: Petra Renner - mit freundlicher Genehmigung
  • hochgeladen von Anja Fiedler

Trimm-Dich-Pfade oder Naturlehrpfade sind vielen Menschen bekannt. Aber ein Wildkräuterlehrpfad? Doch so etwas gibt es, u. a. in Pulheim-Orr. Petra Renner, zertifizierte Wildkräuterpädagogin, hat damit begonnen einen Wildkräuterlehrpfad auf dem Heinenhof in Orr anzulegen.

Was ist der Sinn eines Wildkräuterlehrpfades? Menschen, insbesondere Kindern, sollen die verschiedenen Pflanzen gezeigt und näher gebracht werden. So können diese anschaulich verglichen und wahrgenommen werden. Man erfährt, ob die Pflanzen giftig oder aber gesundheitsfördernd sind. Denn diese Kenntnisse sind heute weitgehend in Vergessenheit geraten. Der von Petra Renner angelegte Wildkräuterpfad besteht bereits aus ca. 50 Pflanzen, er wird sukzessiv noch erweitert. Gepflanzt wurden bisher Wildkräuter wie der Ackerschachtelhalm, Giersch, Knoblauchrauke, gelber Rainfarn, Rotklee, Spitzwegerich, die weiße Taubnessel und Brennessel. Alle diese Pflanzen haben einen Nutzen und werden direkt aus der Natur geerntet, sind nicht gedüngt und kostenlos. Sie enthalten ein Vielfaches an Inhaltsstoffen mehr als die die hochgezüchteten Kräuter aus dem Supermarkt.
Der Ackerschachtelhalm z. B. ist auch als Dinosaurier unter den Pflanzen bekannt. Diese Pflanze ist mehrere Millionen Jahre alt und durch das enthaltene Silicium u. a. gut für eine schöne Haut und gesundes Haar. Der bei vielen Gärtnern unbeliebte Giersch enthält sehr viel Vitamin A und C, äthterische Öle und Eisen. Selbst die Brennessel ist ein verkanntes Multitalent. Die Schmetterlingsart "Tagpfauenauge" ernährt sich z. B. von dieser Pflanze. Zudem ist Brennessel zur Rheumabehandlung gut geeignet.

Beim Anlegen des Lehrpfades wurde Wert auf Upcycling gelegt. Die Begrenzungsbalken des Pfades sind aus dem Umbau des Kriegerhofes und stammen ca. aus dem Jahr 1780. Um die Pflanzen zu benennen und kurz zu beschreiben, wurden alte Schieferplatten eines Dachdeckers verwendet.

Wenn Sie mehr erfahren möchten, Interesse an einer Wildkräuterführung oder sogar einem Wildkräuterkochkurs haben, können Sie sich auf der Internetseite www.wildkraeuterpassion.de informieren oder sich telefonisch bei Petra Renner unter 0177-813590 melden.

Ich verbleibe mit naturverbundenen Grüßen

Anja Fiedler

Autor:

Anja Fiedler aus Pulheim

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