Spannende Regatta auf dem Pulheimer See
DLRG fischt Opti-Crew aus dem Wasser

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Junge Segler treffen sich zum Open BIC Cup zusammen mit RS 500ern und einer RS Vision am Pulheimer See
Der Surf- und Segel Club Pulheim e.V., SSCP, veranstaltete am achten und neunten September 2018 wieder den jährlichen Open BIC Cup. Das Open BIC ist ein Boot der Jüngstensegelklasse. 25 junge Seglerinnen und Segler von Konstanz bis Lübeck und Rostock trafen sich zur Regatta für die Ranglistenwertung der Landesjüngstenmeisterschaft am Pulheimer See.
Am Samstag konnten bei gutem Wind vier spannende Wettfahrten unter der Leitung von Sebastian Fuchs durchgeführt werden. Die für Sonntag vorgesehenen vier weiteren Läufe konnten zum Leidwesen der Teilnehmer mangels Wind nicht mehr gestartet werden. Für die Gesamtwertung reichten drei Läufe. Erster wurde Yannic-Tim Noack vom SSV Rostock, zweiter Frederick Schüle vom Lübecker Yachtclub und dritter Oscar Marsseille vom Schwammenaueler Segelclub am Rursee. Bester Segler des Pulheimer Segelclubs wurde Tim Grütters auf Platz neun. Die einzelnen Wettfahrten waren wegen des teilweise etwas böigen Winds und der zahlreichen Boote auf der Regattabahn von ein paar Kenterungen begleitet. Die jungen Teilnehmer richteten ihre Boote meist aber selbst und ohne Hilfe der DLRG, die die Sicherung übernommen hatte, in kurzer Zeit wieder auf und fuhren beherzt weiter. Für die Zuschauer bot sich dadurch manch spektakulärer Blick auf das Geschehen auf dem See.
Weiter hatten sich an dem Tag drei RS 500 und eine RS Vision zu Wettfahrten verabredet. Diese Boote sind sportliche Zweimannboote für Jüngere und Junggebliebene Segler. Die beiden Bootstypen sind erheblich größer als die Open BIC und werden zu zweit von Steuermann (steuert das Boot) und Vorschoter (bedient die Vorsegel) gesegelt. Die einzelnen Läufe starteten getrennt von den Open BIC, waren aber während der Rennen gleichzeitig auf der Regattabahn. Die Regattabahn ist die durch Tonnen und Bojen auf dem Wasser ausgelegte Wettfahrtstrecke. Hier kam es schon beim Start zu der ersten Kenterung. Steuermann Johannes Freiberg und Vorschoter Andreas Meiner-Krüger hatten ihr Boot aber schnell wiederaufgerichtet und konnten weiter segeln. Nicht so bei der RS Vision. Hier kenterten unsere die beiden jüngsten Segler und es fehlte ihnen trotz einiger Versuche einfach das Körpergewicht, um das relativ schwere Boot wiederaufzurichten. Die DLRG nahm die Segler an Bord und mit Unterstützung von erfahrenen erwachsenen Seglern des SSCP wurde das Boot wiederaufgerichtet. Da die Aktion in unmittelbarer Nähe einer Regattatonne stattfand musste Feld der übrigen Teilnehmer die Hindernisse, treibendes gekentertes Boot, Sicherungsboot der DLRG und Regattatonne elegant umrunden um weiterzukommen. Die Besatzung der RS Vision hat die Wettfahrt dann abgebrochen.
Sieger bei den großen Booten waren Johannes Freiberg und Andreas Meiner-Krüger von der Segelvereinigung Wuppertal gefolgt von David Schwenkel und Paul Lieser sowie Jakob Lieser und Joshua Meister, beide SSCP.
Der Vorsitzende des SSCP, Kurt Messerschmidt nahm am Sonntagmorgen die Siegerehrung vor und gab die Pokale und Urkunden aus. Die Teilnehmer konnten sich dann nach dem Mittagessen bereits auf die teilweise recht langen Heimwege begeben.

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