Neujahrsempfang
Die Region im Wandel

Ministerin Ina Scharrenbach sprach beim Neujahrsempfang von Bonner Rundschau, Rhein-Sieg Rundschau und Rhein-Sieg Anzeiger am Freitag in der Meckenheimer Jungholzhalle.
  • Ministerin Ina Scharrenbach sprach beim Neujahrsempfang von Bonner Rundschau, Rhein-Sieg Rundschau und Rhein-Sieg Anzeiger am Freitag in der Meckenheimer Jungholzhalle.
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In der Meckenheimer Jungholzhalle begrüßten am Freitag Landrat Sebastian Schuster, Helmut Heinen, als Herausgeber der Bonner Rundschau, sowie Christian DuMont Schütte als Herausgeber des Rhein-Sieg Anzeigers zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Kultur, Medien und Wirtschaft aus dem Rhein-Sieg-Kreis zum jährlichen Nuejahrsempfang. Als Vertreterin der Landesregierung sprach Heimatministerin Ina Scharrenbach ein Grußwort.
Landrat Schuster ging in seiner Ansprache auf aktuelle Themen ein, die die Menschen im Kreis beschäftigen.Dazu zählte er die Verkehrsprobleme und die Frage, wie Mobilität im Kreis auch künftig für alle gewährleistet werden kann, die Frage von bezahlbarem Wohnraum bei steigenden Bevölkerungszahlen und das Thema Bildung. Schuster sieht den Kreis dabei gut ausgestellt. Der Rhein-Sieg Kreis sei attraktiv für viele und es müssten auch weiterhin alle Anstrengungen ergriffen werden, damit das auch in Zukunft zu bleibe. "Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, dass wir die ˋgoldenen Zwanziger´ auch im Rhein-Sieg Kreis erleben werden", appellierte Schuster abschließend.
Helmut Heinen warf den Blick über den Tellerand hinaus auf den europäischen Kontext. Er mahnte an, dass Deutschland tatsächlich mehr Verantwortung übernehmen solle. Dies dürfe jedoch nicht, wie oft gefordert,  auf den militärischen Kontext begrenzt sein, sondern solle vielmehr auch und besonders diplomatisches Engagement umfassen. Auch in Sachen Klimaschutz sollten von hier Initiativen ausgehen, wobei es auch darum gehe die Diskussion in manchen Bereichen zu versachlichen und zielorientierter zu führen.
Ministerin Scharrenbach nahm den Begriff "Heimat" zum Anlass, um der Frage nachzugehen, wie die Verbundenheit der Menschen mit ihrer Heimat zu einem friedvollen Miteinander beitragen kann. Heimat, so die Ministerin, sei richtig verstanden nichts Trennendes. Der Begriff lade vielmehr andere dazu ein, die Heimat des jeweils anderen kennenzulernen und mitzugestalten. "Friede, Demokratie, Heimat - das sind die Grundwerte, die uns verbinden", betonte Scharrenbach. Eine freiheitliche Gesellschaft sei immer angreifbar. "Aber wenn wir die Heimat in unseren Herzen tragen, dann sind wir auch in dier Lage, sie zu verteidigen". Auch ehrenamtliches Engagement sei eng mit der Heimat verbunden. Ohne Ehrenamt sei "kein Staat zu machen". Darum sei es auch in Zukuft wichtig, dass jeder sich in seiner jeweiligen Stadt oder Gemeinde engagiere. "Ihr Wille, die Zukunft zu gestalten ist das, worauf es ankommt!"

Autor:

REDAKTEUR Jan L. Dahmen aus Bonn

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