Camping und schlechtes Wetter - Was tun?

Der Campingurlaub ist geplant. Ein Termin steht fest und es wird auf schönes Wetter gehofft. Vor Ort stimmt weder die erwartete Temperatur noch der blaue und wolkenlose Himmel. Es gibt Regen, Wind und auch mehr Kälte. Damit der ganze Campingausflug nicht zum totalen Reinfall wird, ist Beschäftigung für alle angesagt.

Camping Tipps für nasse Tage

Erfahrene und nichterfahrene Camper wissen bei Kälte immer eine gute Wärmequelle zu schätzen. Dies können reichlich Teebeutel und heißes Wasser oder Suppenbeutel sein. Beides ist schnell mal zwischendurch fertiggemacht und vertreibt schon etwas die Zeit.

Dauert der Regen länger an, kann mit vereinten Kräften (Kinder immer gerne mitmachen lassen) ein hoffentlich vorsorglich mitgenommenes Tarp aufgebaut werden. Dieses Regendach wird häufig in einem Maß von 4 m x 4 m angeboten und schützt zum einen zusätzlich das Zelt und zum anderen ragt es über dem Eingang ein gutes Stück heraus. Über Telekospstangen wird es wie ein Dach gespannt und vergrößert so den Platz für Wohnmobil, Campingtisch und Campingstühle (Quelle: https://www.sport-und-abenteuer.de/).

Passende Kleidung einpacken

Zu der eigentlich mitzunehmenden Bekleidung kommt jetzt zusätzlich für die Kleinen eine Matschhose hinzu. Gummistiefel und Wetterjacke sind ja sowieso im Campingurlaub dabei. Gut eingepackt geht es nach draussen. Pfützen, Matsch, nasser Strand oder ein durchweichter Waldweg sind für Kinder etwas Besonderes.

Wenn sie hier umherstreifen können, gibt es selbst unter der sichtbehindernden Kapuze allerhand zu entdecken und einzusammeln. Zurück im Zelt wird mit Hölzern, Ästen, Muscheln, Laub und was sonst noch zu finden war gebastelt.

Vielleicht entsteht so ein Floß, was wieder in eine dann hoffentlich noch vorhandene Pfütze gesetzt werden kann. Kleine Figuren oder Ketten sind genau so schnell gefertigt, wenn etwas Schnur zur Hand ist.

Beschäftigungen im Zelt und im Freien

Wer lieber gleich im Zelt bleibt, kann malen, lesen oder sich vorlesen lassen. Nutzen Sie diese besondere Zeit und machen aus einem Buch eine Geschichte, deren Handlung mitgespielt wird. Eine Taschenlampe oder Laterne gibt Licht, so dass Schattenspiele dazu an der Zeltwand entstehen (Quelle: https://www.shadowshow.de/).

Ein Schwimmbad, Kino, eine Kletterhalle oder auch ein für Kinder geeignetes Museum ist bestimmt ebenfalls in der näheren Umgebung. Mit einem Aufenthalt im Eiscafé oder einem einfachen Restaurant rundet sich der Besuch dort für alle zufriedenstellend ab. Zurück im Zelt gibt es evtl. noch einen heißen Kakao und der Tag endet im kuscheligen Schlafsack.

Ein kleiner Vorrat an Gesellschafts- und Kartenspielen passt in jedes noch so volle Auto und überbrückt wieder einige Schlechtwetterstunden im Zelt.


Ein warmer Schlafsack hilft

Mit kleinen Tricks wird auch die Nacht gemütlich und warm. Der evtl. schon groß gekaufte Schlafsack kann am Fußende so weit eingeschlagen werden, dass kein ausgekühlter Hohlraum bleibt (Quelle: https://www.campanda.de/magazin/tipps-fuer-regentage-im-wohnmobil-urlaub-mit-kindern/).

Eine Mütze auf dem Kopf ist nicht üblich, hält aber ebenfalls die Wärme. Wer sogar an eine Wärmeflasche gedacht hat, bringt diese jetzt zum Einsatz. Liegt sie schon früh genug im Schlafsack, ist dieser wunderbar durchgewärmt. Wird sie direkt erst zum Schlafen mitgenommen, kann sie dann ihre wohltuende Wärme abgeben.

Mit diesen kleinen Hilfen lassen sich sogar mehrere Tage problemlos überbrücken. Bevor es wieder zurückgeht, wird sicherlich das Wetter bessere Tage noch präsentiert haben.

Zwingen Sie sich und Ihre Familie aber nicht zu einem unbedingten Durchhalten. Wenn kein Ende der Schlechtwetterphase abzusehen ist, das Zelt immer feuchter und die Kleidung klammer wird, reisen Sie ruhig ab. Das evtl. umsonst ausgegebene Platzgeld wiegt weniger schwer als schlechte Laune und erkrankte Camper.

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