Supersportwagen
MET300 & die schnellsten Sportwagen der Welt

MET300 bei einer Testfahrt
  • MET300 bei einer Testfahrt
  • Foto: MET300
  • hochgeladen von Timo Lothars

Supersportwagen, die schnellsten Sportwagen, üben auf jeden eine Fazination aus. Unser Testfahrer MET300 fährt sie jeden Tag. Auf seinem Instagram Profil findet der Sportwagen Fan eine Vielzahl an coolen Videos von Testfahrten. Im Folgenden stellt MET300 ein paar der exotischsten Supersportwagen vor.

B Engineering Edonis

Der B Engineering Edonis wird seit 2000 vom italienischen Sportwagen Hersteller B Engineering in Campogalliano hergestellt und hat als Grundbasis das Chassis des Bugatti EB110. Der exklusive Renner wird dabei nur maximal 21 mal hergestellt und entsteht nach Wunsch des Kunden auf Bestellung – für rund 760.000 €.Nach der Präsentation wurden von diesem Superflitzer gerade einmal 3 Autos hergestellt. Dieser Zeitpunkt wurde geschickt gewählt, um den ersten Supersportwagen des anbrechenden Jahrtausends zu präsentieren. Für den B Engineering Edonis kaufte die Firma zahlreiche von Bugatti auf – wie Ersatzteile und eben das Chassis. Das Design der Karosserie des B Engineering Edonis wurde jedoch selbst entwickelt und kann sich durchaus sehen lassen: Breit, tief und aggressiv.

Unter der Haube wartet der B Engineering Edonis mit einem V 12 Bugatti Motor, dessen 3,8 Liter Hubraum mit vier Turboladern betrieben werden. Die 680 PS des Prachtexemplars leisten dabei bis zu 740 Newtonmeter maximales Drehmoment. Dabei kommt die Kraft von hinten, denn dem B Engineering Edonis wurde der Frontantrieb entfernt, um zusätzlich Gewicht einzusparen. Trotz allen gängigen Komfortelementen wie Klimaanlage und Servolenkung wiegt der B Engineering Edonis nur 1300 kg. Dieses Gewicht treibt der V 12 in unglaublichen 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Trotz der bisher nur 3 gebauten Fahrzeuge steht B Engineering keinesfalls vor dem Bankrott – denn die Haupteinnahmequelle des Autobauers stellt die Reparatur des Bugatti EB110 dar. Auch weitere Modifikationen und Umbauten an anderen Wagen der Bugatti Besitzer führt die Firma durch. Dabei ist die Firma jedoch zu jeder Zeit bereit einen neuen B Engineering Edonis zu produzieren.

Im folgenden Video testet MET300 einen Lambo:

Bristol Fighter T

Auf die Frage – “Nennen Sie mir das schnellste Serienauto der Welt”, würden wohl fast alle antworten: “der Bugatti Veyron natürlich”. Doch halt, der Bugatti scheint nicht nur einen ernstzunehmenden Gegner, sondern sogar seinen Meister gefunden zu haben. Dieser heißt: Bristol Fighter T. Viele werden sich fragen, Bristol, eine neue Automarke oder eine dieser kleinen Automanufakturen, die schon nach wenigen Jahren vom Markt verschwunden sind? Aber nein. Die Firma Bristol besteht seit dem 1. Weltkrieg und zwar als Flugzeughersteller. So wurde auch der Bristol Fighter T nach einem Doppeldecker-Jagdflugzeug benannt.

Bristol Cars Ltd. stellt seit 1946 Autos her, das erste Modell, der 401, war eine Kopie des BMW 327. Im Laufe der Jahrzehnte wurden sportliche, aber dennoch bequem bis luxuriös zu fahrende Gran Tourismo gebaut. Waren diese Fahrzeuge, meist mit Chrysler V8 Motoren ausgestattet, überwiegend für den typischen Gentleman Driver gedacht, ist der Bristol Fighter T ein Auto für einen kleinen, exklusiven und vor allem ganz besonders zahlungskräftigen Kundenkreis gedacht.

Ein erstes Ausrufezeichen setzte bereits der Fighter S mit einem V10- Motor des Dodge Viper und 525 PS. Später kam noch die leistungsgesteigerte Version des S mit 628 PS. Als absoluten Höhepunkt darf man aber den Bristol Fighter T betrachten. Um, laut Bristol, dem Wunsch der Kunden nach mehr Leistung nachzukommen, wurden dem V10 zwei Turbolader angeflanscht. Die Leistung liegt nun bei sagenhaften 1012 PS, welche den 1,6 Tonnen schweren Bristol Fighter T auf 430 km/h beschleunigen. Allerdings wurde die Geschwindigkeit sicherheitshalber auf 360 km/h beschränkt. Ebenso atemberaubend der Preis: stolze 521.766 Euro werden für den Bristol Fighter T verlangt. Somit dürfte man dem Bristol Fighter T wohl nicht allzu oft auf unseren Straßen begegnen.

Bugatti Veyron 16.4 Super Sport

Am 26. Juni 2010 hat es Bugatti wieder an die Weltspitze geschafft – Der Bugatti Veyron 16.4 Super Sport schafft die absolut unvorstellbare Geschwindigkeitsmarke von 431 km/h und Bugatti kann sich wieder als Bauer des schnellsten Serienautos der Welt betiteln, auch für MET300 ein Highlight. Ab Herbst 2010 wird der neue Superflitzer in Molsheim gebaut. Der Bugatti Veyron 16.4 Super Sport ist eine nicht anders zu erwartende Weiterentwicklung des Bugatti Veyron. Im Gegensatz zu seinen Vorgänger treiben den Bugatti Veyron 16.4. Super Sport jetzt 1200 PS, statt vorher 1000 PS, an. Der sehr kräftige 16 Zylinder sorgt bei 1500 Newtonmetern Drehmoment für unbeschreiblichen Vortrieb.

Für dieses gewaltige Drehmoment musste der Antriebsstrang mit sämtlichen dazugehörigen Komponenten verstärkt werden. Der Bugatti Veyron 16.4 Super Sport besticht neben noch größeren Turboladern und Ladeluftkühlern außerdem noch über ein geändertes Fahrwerk. Das „alte“ Fahrwerk des Veyron wurde dabei verstärkt und umgestaltet, um den Bugatti Veyron 16.4 Super Sport relativ gut handeln zu können. Bugatti setzt dabei auf ein innovatives Allradsystem, welches in Kombination mit speziellen Reifen, noch bessere Beschleunigungen und ein unkomplizierteres Handling möglich machen. Die Außenhülle des Supersportlers besteht nun aus Kohlefaser – und das komplett.

Auf der Straße glänzt der Bugatti Veyron 16.4 Super Sport mit ausgezeichneter Kurvenlage und natürlich brachialer Beschleunigung. Dabei verliert er aber keinesfalls an Eleganz und Leichtigkeit – er schwebt anmutig über die Straße und das Siebengang DSG Schaltgetriebe lässt dabei das Schalten nur anhand der Drehzahlunterschiede erahnen. Kein Zucken, kein Rucken – das Fahrzeug präsentiert sich wie aus einem Guss.

Laraki Fulgura

Marokko, dieses nordafrikanische Land ist jedem als Urlaubsziel ein Begriff, dass hier auch Sportautos gebaut werden, ist sicher den wenigsten Menschen bekannt. Der Laraki Fulgura ist ein Supersportwagen und wird in Kleinserie handgefertigt. Zu den potentiellen Käufern dieses 660 PS Geschosses zählen sicher nicht die marokkanischen Bauern, die bis heute mit ihren Eselkarren unterwegs sind, sondern eine etwas betuchtere Klientel aus dem Ausland und vielleicht ein paar reiche Autonarren aus Marokko. Den der Preis für diesen Supersportwagen, der der Kraft strotzt, liegt für die Kleinserie bei ca. 400.000 Euro.

Erschaffen hat den Laraki Fulgura der erfolgreiche marokkanische Designer Abdeslam Laraki, der damit sein Hobby in ein Geschäftsmodell umgesetzt hat und den Laraki Fulgura erstmals 2002 auf dem Genfer Autosalon präsentierte.Ausgangsbasis für den Laraki Fulgura war ein Lamborghini Diabolo von 1991. Viel erinnert nicht mehr an das Vorbild, allerdings ist der Laraki Fulgura mit einem Zwölfzylindermotor ausgestattet, der ihn in 3,8 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt.

Der marokkanische Yacht-Designer gab dem Laraki Fulgura seinen Namen und mit Fulgura das lateinische Wort für Blitz. Ab 2003 wird der Laraki Fulgura nicht mehr mit Lamborghini-Motoren ausgeliefert, sondern er hat nun einen 5,5 Liter-V8 Motor von Mercedes, unter der flachen Haube. Dieser bring ihn auf eine Höchstgeschwindigkeit von 330 km/h. Wer gerne noch 20 km/h schneller unterwegs sein möchte, für den gibt es den Laraki Fulgura mit V-12 Motor und 660 PS. Der Innenraum besticht durch elegante Accessoires mit deutschen Teilen im italienischen Design.Schöne Sportsitze in hellem Leder sorgen für einen hohen Komfort.

Autor:

Timo Lothars aus Troisdorf

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