Vernissage in Mines Spatzentreff mit Akkordeonmusik und Lesung
Claudia Mandt stellt textile Biografien aus

Die Künstlerin Claudia Mandt (2. v. li.) spielte mit drei anderen Akkordeonisten plus Zungenbass das "Rondelino" von Josef Retter.
  • Die Künstlerin Claudia Mandt (2. v. li.) spielte mit drei anderen Akkordeonisten plus Zungenbass das "Rondelino" von Josef Retter.
  • Foto: Anna-Sophie Mandt
  • hochgeladen von Anita Brandtstäter

Wesseling/Niederkassel: Claudia Mandt aus Niederkassel-Rheidt freute sich über die Gäste, die zu ihrer ersten Ausstellungseröffnung in Mines Spatzentreff gekommen waren.

Sie erläuterte ihre Werke - das sind textile Biografien, Textiles zu Geschichte, Politik und Lyrik. Sie wählt Themen aus und recherchiert dazu über Monate. So entstanden Biografien aus Stoff über Robert Schumann und Clara Wieck, über Hermann Hesse, Charles Darwin und Gabriele Münter mit Wassily Kandinski. Ihre Lyrik-Trilogie enthält Gedichte von Dr. Bernd Neumann, Mascha Kaleko und Nelly Sachs.  Ihre Werke zum Blauen Reiter und zu Picasso und Braque zeigen deren künstlerische Dynamik.

Für die Ausstellung im Café hatte sie ihren Schwerpunkt auf das 20. Jahrhundert gelegt - mit Bildern zur Weimarer Republik und zur Kolonialzeit. Besonders legte sie den Gästen ihr Werk "Der Fluch der bösen Tat" ans Herz, das die heutigen Flüchtlingsströme erklärt.

Nach ihrer kurzen Eröffnungsrede zeigte sie auch ihr musikalisches Talent, denn sie spielte mit drei anderen Akkordeonisten plus Zungenbass das "Rondelino" von Josef Retter. Zum Abschluss des Programms gab es noch mehr Akkordeonmusik, gespielt von Anita Brandtstäter und Elena Taran vom Akkordeon-Orchester Wesseling: einen Tango nuevo von Astor Piazzolla, einen Slowfox des bekannten Akkordeonkomponisten Rudolf Würthner und ein Konzertstück von Boris Tichonow.

Im Rahmen der Vernissage las außerdem Dr. Bernd Neumann zu ganz verschiedenen Themen. Und man hatte viele Möglichkeiten, mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen, denn trotz der guten schriftlichen Texte bei den Bildern ist es doch authentischer, aus berufenem Munde den kompetenten Erklärungen zu folgen.

Wer keine Zeit hatte - die Ausstellung ist bis auf weiteres zu den normalen Öffnungszeiten von Mines Spatzentreff zu sehen.

Autor:

Anita Brandtstäter aus Köln

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