Akkordeon-Duo umrahmte Gottesdienst
Adventszeit - fast ohne Musik

Den Gottesdienst zum 3. Advent der evangelischen Kirche in der Wesselinger Kreuzkirche umrahmten Anita Brandtstäter und Elena Taran.
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Wesseling. Eigentlich... wie so oft in diesem Jahr! Eigentlich war geplant, am 13. Dezember 2020 nachmittags eine Adventsmusik mit dem Akkordeon-Orchester Wesseling in der Kreuzkirche zu geben, nachdem schon das Jahreskonzert zum 55-jährigen Bestehen im November aufgrund des Lockdown light abgesagt werden musste.

Aufgrund der Verlängerung des November-Lockdown musste diese leider abgesagt werden. Stattdessen wurde der Verein von der Evangelischen Kirchengemeinde Wesseling gefragt, ob er nicht eine musikalische Umrahmung eines Adventsgottesdienstes leisten könne. Und so probte das Duo Anita Brandtstäter, Akkordeon, und Elena Taran, Bajan, für den Gottesdienstes in der Kreuzkirche am 3. Advent. Aus ihrem vielfältigen Repertoire von Folk über Tango nuevo bis zu Originalkomposition wählten sie eine Ein- und Ausgangsmusik und auch ein Stück im Gottesdienst selbst.  Zusätzlich sollten einige Kirchenlieder begleitet werden - und so wurden kurzerhand Arrangements von "Nun komm der Heiden Heiland" und "Macht hoch die Tür" für Akkordeon-Duo geschrieben.

Am Dienstag vor dem Gottesdienst bot sich die erste Gelegenheit, einmal die großartige Akustik der Kirche auszuprobieren. Die beiden waren begeistert! Von dieser Generalprobe stammt der Zusammenschnitt mit "Verano perteno" und "Tanti anni prima" von Astor Piazzolla sowie "Para una despedida" und "Cat Walk" von Matthias Anton und Hans-Günther Kölz:

Am 3. Advent war die Kirche gut besetzt - selbstverständlich unter Corona-Hygieneregeln, also mit Abstand und mit Masken. Und die Musikerinnen freuten sich, wieder einmal vor Publikum spielen zu können. Aus dem Gottesdienst selbst stammt die Aufnahme der Eingangsmusik, die Moldawische Konzert-Hora von Alexander Dmitriev:

Pfarrer Gerd Veit hatte das Lied "Gott sei Dank durch alle Welt" in vier Strophen ausgesucht. Nach der alternativen Melodie von "Nun komm der Heiden Heiland" spielten Organistin Angelika Knop und das Akkordeon-Duo abwechselnd:

Die beiden Musikerinnen haben viele positive Rückmeldungen bekommen mit den Tenor: so habe ich Akkordeon noch nie gehört. Das war die vorerst letzte Möglichkeit, bei einem Gottesdienst der Evangelischen Kirchengemeinde Wesseling zu spielen. Das Presbyterium hatte drei Tage später beschlossen, für die Zeit des harten Lockdowns keine Gottesdienste mehr in der Kreuz- und der Apostelkirche in Präsenzform - auch zu Weihnachten - zu feiern.

Autor:

Anita Brandtstäter aus Köln

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