Wesselinger Integrationsrat feiert den internationalen Weltfrauentag
Eine unterhaltsame Kulturveranstaltung im Rheinforum

Die Vorsitzende des Integrationsrates Raja Mostafa-Chammou und die Integrationsbeauftragte der Stadt Wesseling Laleh Lotfi-Tabrizi begrüßten etwa 25 Gäste zur Feier des Weltfrauentages im Kleinen Theater des Rheinforums.
  • Die Vorsitzende des Integrationsrates Raja Mostafa-Chammou und die Integrationsbeauftragte der Stadt Wesseling Laleh Lotfi-Tabrizi begrüßten etwa 25 Gäste zur Feier des Weltfrauentages im Kleinen Theater des Rheinforums.
  • Foto: Anita Brandtstäter
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Wesseling: Ab 15 Uhr hießen die Vorsitzende des Integrationsrates  Raja Mostafa-Chammou und die Integrationsbeauftragte der Stadt Wesseling Laleh Lotfi-Tabrizi etwa 25 Gäste verschiedenste Herkunft und verschiedensten Alters im Rheinforum willkommen. Sie hatten zum ersten Mal eingeladen, den internationalen Weltfrauentag mit einem abwechslungsreichen Kultur- und Unterhaltungsprogramm zu feiern.

Im Zentrum der Veranstaltung stand der amerikanische Spielfilm von 2015 "Joy - Alles außer gewöhnlich" von David O'Russel mit Jennifer Lawrence und Robert de Niro. Er handelt von der Unternehmerin Joy Mangano, die den Wischmopp erfindet und ihn mit finanzieller Unterstützung der Freundin ihres Vaters herstellt und über den Teleshopping-Sender QVC erfolgreich vertreibt.  Seit ihrer Kindheit lebt die Titelheldin in chaotischen Familienverhältnissen. Während ihre Mutter Terry den Großteil ihres Lebens im Bett mit dem Schauen ihrer Lieblingssoap verbringt, zieht ihr geschiedener Vater Rudy nach dem jüngsten Beziehungsende in einer langen Reihe von Trennungen in Joys Keller ein. Dort lebt außerdem bereits Joys Ex-Mann Tony, mit dem sie zwei Kinder hat. All der Trubel in ihren eigenen vier Wänden bestärkt die junge Frau nur noch mehr darin, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und sich selbst zu verwirklichen.

Vorher wurde kurz die Geschichte des Weltfrauentages dargestellt. Als die deutsche Sozialistin Clara Zetkin 1910 für die Frauen Menschenrechte, keine Sonderrechte forderte, durften außer in Finnland in keinem europäischen Land Frauen wählen. Ein Jahr später gingen erstmals Frauen in Deutschland, Österreich, Dänemark und der Schweiz an diesem Tag auf die Straße. In Deutschland wurde das Frauenwahlrecht dann 1918 eingeführt, in der Schweiz erst 1971.

Nach dem Film gab es bei Plätzchen und Getränken die Möglichkeit, sich über den Film auszutauschen.

Die afghanische Dichterin Malija Assadi hatte extra zum Weltfrauentag Lyrik verfasst, die sie im kleinen Theater des Rheinforums zu Gehör brachte. Der musikalische Ausklang mit der kurdischen Musikerin Rucken Akac und einer afghanischen Musikgruppe musste leider wegen Krankheit ausfallen.

Leider hatte das Organisationsteam mit Flyern und der Öffentlichkeitsarbeit via Website und Facebook nur etwa 25 Frauen und Kinder erreicht, zumal auch am gleichen Tag der Weltgebetstag in St. Andreas gefeiert wurde, der eine ähnliche Zielgruppe anspricht.

Autor:

Anita Brandtstäter aus Köln

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