Springlehrgang mit dem Co-Bundestrainer Heiner Engemann in Zülpich-Merzenich
Springlehrgang des KV für Pferdesport Euskirchen

Markus Baumeister mit Heiner Engemann, Mihkel Lindre, Francois Herbecq
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  • Markus Baumeister mit Heiner Engemann, Mihkel Lindre, Francois Herbecq
  • Foto: Stefan Adamek, Pressewart KV Euskirchen
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Am ersten Novemberwochenende wurde vom Kreisverband für Pferdesport Euskirchen, auf der schönen Reitanlage Baumeister in Zülpich-Merzenich am Rande der Eifel, ein Springlehrgang mit dem Co-Bundestrainer Heiner Engemann, der seit 2008 mit Otto Becker zusammen die Doppelspitze der Bundestrainer im Team der deutschen Springreiter bildet, durchgeführt.

Simone Kurth, die Vorsitzende im Pferdesportausschuss des KV Euskirchen, organisierte den Springlehrgang und teilte die Reiter, ihrem Leistungsniveau entsprechend, in 6 Gruppen auf. Somit konnten die 30 Reiter vom KV Euskirchen sowie weiterer Kreisverbände zwei Trainingseinheiten unter den Augen von Heiner Engelmann absolvieren. Heiner Engemann hat jeden Ritt, auch für das anwesende Publikum, kommentiert und dem Reiter schon während der Aufwärmphase wertvolle Tipps und Ratschläge gegeben. Viel Wert legte Herr Engemann hierbei auf die reiterliche Grundausbildung, so dass auch Grundlagen von den Reitern abgefragt und gefordert wurden. „Springreiten beginnt mit dem gelösten Pferd, das an den reiterlichen Hilfen steht“, so Herr Engemann. „Der Reiter muss konditionell in der Lage sein, einen Parcours, der 2 Minuten dauert, auch mental zu bewältigen.“, erklärte Heiner Engemann den Teilnehmern weiter.

„Der Reiter hat die Verantwortung sich auf den Parcours vorzubereiten.“ Dies hat Heiner Engemann versucht den Teilnehmern zu vermitteln. Distanzen nicht nur abzugehen, sondern auch die besten Wege für Reiter und Pferd zu suchen und die Galoppsprünge nicht nur zu zählen, sondern auch zu fühlen. In zwei Tagen können natürlich keine Wunder verbracht werden. So konnte sich Herr Engemann am ersten Tag ein Bild von Pferd und Reiter machen. Am zweiten Tag wurden dann die Feinheiten und Tipps vermittelt, an denen die Reiter in der Winterpause und der turnierfreien Zeit weiter arbeiten können.

Bei einer gemütlichen Gesprächsrunde am Samstagabend wurden die Eindrücke des ersten Trainingstages noch einmal reflektiert und die Lehrgangsteilnehmer bekamen viele Eindrücke in die Arbeit der Nationalmannschaft und der Springpferdeausbildung auf höchstem Niveau. Heiner Engemann hat von seinen Erlebnissen, seitdem er 2008 in das Trainerteam der Nationalmannschaft berufen wurde, erzählt und auch seine ganz persönlichen Eindrücke während der, für die deutschen Reiter sehr erfolgreichen, Weltreiterspiele in Tyron, berichtet.

Im Rahmen der Gesprächsrunde, die von Stefan Adamek, dem Pressesprecher des Kreisverband für Pferdesport Euskirchen moderiert wurde, kam es auch zu einer sehr angeregten Diskussion und weit greifenden Erfahrungsaustausch. Heiner Engemann ist auf jede Frage der Teilnehmer und des Moderators intensiv eingegangen. Ob es um die richtige Fütterung eines Sportpferdes, dem Puls eines Pferdes unter Belastung, der mentalen Vorbereitung auf einen Turnierstart oder der eigenen Disziplin des Reiters ging. Auf alle Fragen ging Herr Engemann sehr anschaulich, teilweise mit vollem Körpereinsatz und einer Prise Humor ein.

Abschließend wünschte sich Heiner Engemann von den anwesenden Teilnehmern, Ausbildern, aber auch von allen Reitern: „Wieder mehr Wert auf die reiterliche Grundausbildung zu legen. Die Grundlagen der Reiterei gelten heute mehr denn je zuvor, da die Sportpferde ein sehr hohes Leistungsniveau erreicht haben, müssen sie aber auch dementsprechend fachgerecht gefördert und gefordert werden.“ So vergingen 2 kurzweilige Stunden der Gesprächsrunde wie im Flug und brachten Springreiter, Ausbilder und Berufsreiter auch in der Theorie im Springsport weiter.

„Wir freuen uns über die sehr positive Resonanz, auf den vom Kreisverband Euskirchen, organisierten Springlehrgang, die uns darin bestärkt, auch in Zukunft weitere interessante Lehrgänge im Kreisverband anzubieten.“ Sagte Jörg Dorn, Kreisverbandsvorsitzender im Gespräch mit Heiner Engemann.

Ein besonderer Dank geht an Familie Baumeister, die uns ihre wunderschöne Reitanlage in Zülpich-Merzenich für die Durchführung des Springlehrgangs wieder zur Verfügung gestellt hat, sowie an Simone Kurth vom KV Euskirchen, für die Organisation und Vorbereitung des Lehrgangs und Markus Zehnpfenning der während der Trainingstage und der Abendveranstaltung für das leibliche Wohl der Teilnehmer und Besucher gesorgt hat.

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