Zum Weltfrauentag
An alle Frauen da draußen....

Liebe Frauen, es ist mal wieder soweit. Es ist Weltfrauentag. Tja, liebe Frauen was haben wir alles durchmachen müssen? Klar, weiß ich nicht wovon ich rede. Schließlich bin ich zu einer Zeit aufgewachsen, wo es die Frau mittlerweile ,,leicht“ hat. Ich war als Mädchen genauso gleichberechtigt wie ein Junge. Ich durfte anziehen was ich wollte (naja nicht immer) und natürlich hatte ich ein Mitspracherecht was ich mal werden wollte. Letzteres sowieso. Das hatte für meine Eltern oberste Priorität, dass ich eine Ausbildung absolvieren muss.
Ich muss aber auch dazu sagen, ich stamme aus einer sehr emanzipierten Familie. Es waren meine Großmütter, die die jeweiligen Bauernhöfe übernommen haben. Was für diese Zeit völlig ,,unnormal“ war. Normalerweise ist das wie in der Monarchie. Der älteste Sohn übernimmt den Hof. Nur dumm, dass es in den jeweiligen Familien, jeweils nur einen Sohn gab und sich einer aus dem Staub gemacht hatte und der andere Bruder von meiner anderen Oma im Krieg bereits gefallen war. Dann blieb niemand anderes mehr übrig. Sie waren sehr fleißig und waren stets bemüht einen anständigen Hof zu führen. Was ihnen auch gelang. Denn die Konkurrenz, war früher auf dem Land sehr hoch. Ich bin sehr stolz auf meine Großmütter. Zumal es auch einer meiner Großmütter war, die beschlossen hatte, das alte Haus von ihren Eltern abzureißen und ein neues hinzustellen. Die Organisation und die Durchführung dafür, regelte sie alles selbst. Was mich persönlich noch mehr stolz macht.
Ich für meinen Teil, bin eine absolute Frauenrechtlerin! Ich liebe uns Frauen! Ich bin der Meinung das wir zu allem in der Lage sind. Wir haben über die Jahre herausgefunden, dass wir durchaus Familienleben und Karriere unter einem Hut bringen können! Was natürlich sehr anstrengend sein kann. Aber, wir können es! Die Natur hat uns so eingerichtet. Zugegeben, ich persönlich bin nicht in dieser Lage, da ich alleinstehend bin. Aber ich kenne genug Frauen, die dieses Leben führen und es einfach anpacken und meistern. Vor solchen Frauen ziehe ich meinen Hut und habe den allerhöchsten Respekt!
Gut wir haben nun das 21. Jahrhundert erreicht. Ich habe jetzt schon öfter Beiträge gesehen, wo Männer in den Alltag ihrer geliebten Frauen hinein schnuppern. Das fand ich sehr aufrichtig und wertschätzend, liebe Männer! Nur um mal zu sehen, was wir Frauen eigentlich den ganzen Tag so leisten. Die Männer hatten dann hinterher, widerwillig, aber dennoch einsichtig, eingesehen dass das gar nicht mal sooooo leicht ist, den Alltag als Mutter, Hausfrau und Berufstätige zu meistern. Trotzdem muss ich ein großes Lob an die Männer aussprechen, die über ihren Schatten springen konnten, das ausprobierten und dann noch dazu stehen konnten, dass es anstrengend war. Das ist definitiv ein Fortschritt in unserer Adam und Eva Evolution. Leider kenne ich aber auch Pärchen, dessen Eheleben, dem aus den 50er Jahren gleicht. Was schade ist, da dies längst der Vergangenheit angehören sollte. Wo es immer noch selbstverständlich ist, dass das Essen pünktlich auf dem Tisch sein muss, das Haus wie geschleckt und die Erziehung der Kinder natürlich auch ,,Frauensache“ ist.
Liebe Frauen und Männer, bitte kommt von diesem sogenannten ,,Traditionellen Eheleben“ weg. Klar, wenn das einer Frau nichts ausmacht und sie das Leben gerne so leben möchte, dann soll sie das auch gerne so haben. Aber meist geschieht das leider nicht beabsichtigt. Und ich höre oft Sätze wie, ,,Es hat sich so eingeschlichen. Das meiste bleibt doch an mir hängen.“ Schade. Hinzu kommt, dass alles als selbstverständlich gesehen wird und dadurch einfach die Wertschätzung fehlt.  Würde man das ein bisschen zeigen, würde sich ,,Frau" nicht ganz wie eine Maschine fühlen. Zusätzlich ist es Balsam für die Beziehung und für die Seele. Natürlich, hängt das auch von beiden ab eine gute Ehe zu führen. Nicht nur der Mann soll wertschätzen und respektieren, sondern auch umgekehrt. Ich bin auch keine Beziehungsexpertin, deswegen möchte ich das gar nicht weiter vertiefen. Aber ich bekomme es, wie gesagt, im Umkreis mit, weswegen es mir ein Anliegen ist, dies in meinem Bericht zu erwähnen.  
Ich glaube aber auch, dass das Erziehungssache ist. Ich denke wir Frauen werden schon ganz anders erzogen als die Männer. Es dauert lange, bis uns mal die Puste ausgeht und wir mit den Nerven am Ende sind. Tja, und nicht umsonst sagt man ,,scherzhalber" über die Männer, ,,sie werden nur 8 Jahre alt, danach wachsen sie eigentlich nur noch“. Sorry, liebe Männer, aber da ist vielleicht auch was dran? Wenn wir ehrlich sind, bleibt wirklich fast alles an uns Frauen hängen. Ob wir nun wollen oder nicht. Läuft einmal die Scheidung, wird es meist so ablaufen, dass der Mann auszieht und eine neue Wohnung bezieht. Die Frau bleibt im Haus zurück mit den Kindern. Der Mann wird sich definitiv leichter tun, ein neues Leben aufzubauen. Schließlich sind die Kinder nur alle 14 Tage bei ihm und ist sonst wieder frei und unabhängig. Die Frau hat es dagegen schwerer. Die Kinder sind Tag und Nacht bei ihr (außer alle 14 Tage am Wochenende) und ist meistens finanziell abhängig von ihrem Ex-Mann. Zum Glück hat sich da auch was verändert und die Männer sind nicht mehr so ängstlich, wenn sie eine Frau kennen lernen, die bereits geschieden ist und Kinder aus erster Ehe oder früherer Beziehung mitbringt. Aber statistisch gesehen, hat der Mann wieder schneller eine ,,neue“ Familie. Ich würde mir sehr wünschen, dass die Frauen sich selber mehr wertschätzen. Wir besitzen eine unglaublich mentale Stärke! Natürlich, körperlich werden uns die Männer immer überlegener sein. Aber worauf kommt es letztendlich mehr an? Respekt, fast schon Ehrfurcht sollten Männer gegenüber uns Frauen haben. Wir sind belastbarer als es die Männer je sein könnten! Nicht umsonst, hat Gott die Aufgaben so aufgeteilt, dass die FRAU die Kinder bekommt, weil er wusste, dass sie alles andere nebenher macht. Er wusste einfach, dass er den Mann nicht alleine auf der Welt umher wandeln lassen konnte. Der arme Kerl, würde untergehen. Deswegen schuf er eine starke Frau an seiner Seite. Damit er nicht von seinem Weg abkommt….

Autor:

Jessica Rupp aus Kalk

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