Handball, Sauerlandcup A-Jugend
Erfahrung gewonnen, Teamgeist gestärkt - TuS Königsdorf beim Sauerlandcup in der Zwischenrunde ausgeschieden

Zwei Siege, ein Unentschieden, drei Niederlagen und das Ausscheiden in der Zwischenrunde, so die Bilanz der U19 vom TuS Königsdorf bei der 30. Auflage der Sauerlandcups. Das Turnier gilt als eines der stärksten Nachwuchsturniere in Deutschland.

Wie vorher angekündigt nutzte Trainer Ole Romberg das Turnier vor allem als Vorbereitung auf die Rückrunde in der Nordrheinliga. In den ersten beiden Spielen gegen VfL Gladbeck und gegen ASV Süchteln testete das Team die 3-2-1-Deckung. Vor allem gegen Gladbeck funktionierte diese Deckungsvariante sehr gut, und auch der Angriff war auf der Höhe, so dass am Ende ein verdienter 18:12-Sieg heraussprang. Gegen Süchteln tat sich Königsdorf zunächst etwas schwer, trotzdem war der 13:11-Sieg nie gefährdet.

Gegen die luxemburgische Nationalmannschaft sahen die Zuschauer überragende erste neun Minuten der Jungs aus Königsdorf. Aus einer sicheren 6-0-Deckung kam die Mannschaft immer wieder ins Tempospiel und führte mit 4:1. Diese Führung hätte nach Ole Rombergs Geschmack wesentlich deutlicher ausfallen müssen. Es kam, wie es kommen musste: 12 Minuten ohne TuS-Tor brachten das 6:4 für Luxemburg. Die Chance auf den 8:8-Ausgleich vergab Königsdorf durch einen verworfenen Siebenmeter in letzter Sekunde.
Vor dem Turnier hatte der Trainer angekündigt, dass jeder Spieler Einsatzzeit auch gegen die Spitzenteams bekommen sollte. Daran hielt sich Romberg auch im Spiel gegen den Teilnehmer der Bundesliga-Finalrunde MT Melsungen, das TuS Königdorf mit 12:17 verlor.

In der Zwischenrunde hieß der erste Gegner am Sonntagmorgen Letmather TV. Beide Teams begeisterten die Zuschauer mit Jugendhandball auf hohem Niveau und trennten sich leistungsgerecht mit 12:12. Da das Ausscheiden für TuS Königsdorf damit besiegelt war, sah Ole Romberg im letzten Spiel gegen Schwerin folgerichtig „die schlechteste Turnierleistung meiner Jungs“ und eine verdiente 8:15-Niederlage.

Und wenn der Trainer in seinem Turnierfazit etwas zu bemängeln hatte, dann, „dass wir nicht immer die Leistung gezeigt haben, zu der wir eigentlich in der Lage sind.“ Diese schwankenden Leistungen erklärte Romberg mit dem konsequenten Durchwechseln im gesamten Turnierverlauf. Doch genau das wollte der Trainer: eine Standortbestimmung in Spielen gegen Spitzenteams für alle Spieler. Dass die Überraschung ausblieb, können die Königsdorfer sicher verschmerzen und sich voll auf den Ausbau der Siegesserie in der Nordrheinliga konzentrieren.

Info:
nächstes Spiel in der Regionalliga Nordrhein: TuS Königsdorf – HSG Bergische Panther

Samstag, 11. Januar, 17.45 Uhr, Gerhard-Berger-Halle, Pfeilstraße 12, Frechen-Königsdorf

Autor:

Sascha Engling aus Köln

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