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Internet feiert Geburtstag, Facebook macht auf Bauherr, Supercomputer kommt nach NRW

Ein Quatnencomputer von D-Wave wird im Forschungszentrum Jülich stehen.
  • Ein Quatnencomputer von D-Wave wird im Forschungszentrum Jülich stehen.
  • Foto: © D-Wave / Larry Goldstein / TRD digital und technik
  • hochgeladen von Heinz Stanelle

(TRD/CID) Am 29. Oktober 2019 feierte das Internet seinen 50. Geburtstag. Ein Meilenstein auf dem Weg zum Erfolg war die Erfindung der E-Mail durch Ray Tomlinson Anfang der 1970er Jahre. Die erste E-Mail in Deutschland kam am 3. August 1984 in Karlsruhe bei Professor Werner Zorn (77) an, der 2001 ans Hasso-Plattner-Institut (HPI) berufen wurde. In der elektronischen Post heißt Laura Breeden vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston den deutschen Wissenschaftler und seinen Mitarbeiter Michael Rotert im damaligen CSNET willkommen.

Bis auf die E-Mail-Adresse gebe es zu heutigen E-Mails keine so großen Unterschiede, sagt Professor Zorn. 1984 habe es noch keine übergreifende Domänen-Adressierung gegeben, sodass jedes der außerhalb Deutschlands existierenden Computer-Netzwerke andere Formate hatte, so Professor Werner Zorn: „Bei Mail-Kommunikation über Netzgrenzen hinweg ergaben sich zum Teil so lange und komplizierte Zeichenfolgen, dass diese als Adress-Symphonien bezeichnet wurden.“

Im CSNET – einem Vorläufer des Internets – hätte er damals die schöne Adresse zorn@germany gehabt – „aber es gab damals eben einfach noch nicht so viele Nutzer.“ Tja, das waren noch Zeiten.

Quantencomputer kommt nach Jülich

(TRD/CID) Das erste cloudbasierte Leap-Quantencomputer-System außerhalb von Nordamerika wird im Supercomputing Center des Forschungszentrums Jülich in Deutschland stehen. Das gab die Firma D-Wave Systems jetzt bekannt.

Staatliche und akademische Kunden werden voraussichtlich ab Mitte 2020 zwischen einem direkten Zugang zu Leap über D-Wave oder der Anleitung durch Jülicher Experten wählen können, während diese Quantenalgorithmen und -anwendungen entwickeln.

„Am Forschungszentrum helfen wir dabei, hochkomplexe Fragen aus Wissenschaft und Industrie mit hoher gesellschaftlicher Relevanz zu lösen. Wir sind führend beim Einsatz von Supercomputern in Simulation, Big Data und KI“, so CEO Professor Wolfgang Marquardt. Die Entwicklung und der Einsatz von Quantencomputern sei ein vollständig neuer und großer Schritt in die Zukunft der Informationstechnologie.

Facebook baut Wohnungen

(TRD/CID) Der US-Konzern will umgerechnet rund 900 Millionen Euro in den nächsten zehn Jahre in verschiedene Wohnungsbauprojekte stecken. Das teilte das Unternehmen mit. Ein Viertel dieser Summe sei für ein Bauprojekt mit dem Bundesstaat Kalifornien geplant und fast so viel für die bauliche Erschließung von Land, das Facebook am Standort seiner Zentrale Menlo Park erworben hat.

Auch will der Konzern den Bau von Wohnungen für Lehrer und andere Arbeitskräfte unterstützen, damit diese nahe der Gemeinden leben können, in denen sie arbeiten. Die Expansion der IT-Riesen wie Facebook, Google oder Apple im Silicon Valley südlich von San Francisco hatte die dortige Wohnungsmarktkrise deutlich verschärft.

Fachkräfte und Spitzenverdiener zogen in den vergangenen Jahren in die kostspielige „Bay-Area“. Mitarbeiter, die mit dem Verkauf von Firmenanteilen reich wurden, ließen sich dort nieder. Die Immobilienpreise schossen in die Höhe, diese Gegend ist kaum noch bezahlbar für mittlere und niedere Einkommensschichten, berichtet tagesschau.de.

Schulen wollen mit E-Sportprogramm die Zufriedenheit verbessern

Autor:

Heinz Stanelle aus Köln

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