Auszeichnung
Ralf Knoblich und Mundart-Duo „Op Kölsch“ erhalten Magister-Orden

Erich und Erika Ludwig überreichen gemeinsam mit Helmut Engeln den Magister-Orden an Ralf Knoblich. | Foto: Flick
  • Erich und Erika Ludwig überreichen gemeinsam mit Helmut Engeln den Magister-Orden an Ralf Knoblich.
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Urbach - (sf) Die Fidelen Aujusse sind mit der Magisterverleihung in die neue
Session gestartet. Bereits Anfang der 1980er-Jahre hatte die KG
beschlossen, alljährlich den sogenannten „Magister Linguae et
Humoris Coloniensis“ an Persönlichkeiten zu verleihen, die bei
ihren Bühnenauftritten die kölsche Sprache und den kölschen Humor
pflegen oder sich auf andere außergewöhnliche Art für den Erhalt
der kölschen Sprache stark machen.

Durch die Veranstaltung führte Helmut Engeln, selbst Preisträger und
darüber hinaus frisch zum Ehrenmitglied der Aujusse ernannt. Zu
Beginn der Matinee galt es, die Titelträger vom vergangenen Jahr zu
würdigen, da die Preisverleihung 2020 corona-bedingt ausfallen
musste. Markus Galle, Präsident der KG Poorzer Nubbele und Thomas
Diekmann, Präsident der KG Urbacher Räuber, nahmen den Magisterorden
dankend entgegen. Auch zum neuen Sessionsauftakt konnten gleich zwei
Künstler mit dem traditionsreichen Preis geehrt werden. Zunächst
überreichte Erich Ludwig, Präsident der Fidelen Aujusse, die Urkunde
an das Mundart-Duo „Op Kölsch“. „Als Erich uns gesagt hatte,
dass wir mit dem Magisterorden ausgezeichnet werden und wir gesehen
hatten, wer schon alles ausgezeichnet wurde, da waren wir zwei Wochen
lang 15 Zentimeter größer. Wir sind stolz dazuzugehören. Das ist
eine große Ehre für uns“, bedankte sich Franz Josef Knauer für
die Auszeichnung. Gemeinsam mit seiner Frau Trudi steht er schon seit
über 20 Jahren als Duo auf der Bühne, seit 2010 kann man die beiden
als „Mundart Duo op Kölsch“ erleben. Die Texte von Willi
Ostermann haben die beiden schon seit jeher fasziniert, weshalb die
Lieder Ostermanns stets einen großen Platz in ihrem Programm finden.

Der zweite Magister dieser Session ist Büttenredner Ralf Knoblich,
alias „Dä Knubbelisch vum Klingelpötz“. Sein Künstlername gibt
bereits einen Hinweis auf seinen Arbeitsplatz: Im Jahr 1994 hatte Ralf
Knoblich begonnen, in der JVA Ossendorf, dem sogenannten
„Klingelpütz“ zu arbeiten. Im Jahr zuvor war er dem Reiterkorps
Jan von Werth beigetreten. Als er bei diesem mit seinen unterhaltsamen
Einlagen regelmäßig für gute Stimmung sorgte, kam der Vorschlag, es
doch mal als Büttenredner zu probieren. Seit 1998 ist Ralf Knoblich
als „Dä Knubbelisch vum Klüngelpötz“ unterwegs.

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